Inszenierung: Peeter Jalakas Choreographie: Sasha Repelyayev Kostüme: Reet Aus Sound und Video Design: Ville Hyvonen
Peeter Jalakas befasst sich in seiner „alchemic tragedy“ mit der Geschichte, die sich zwischen der Geburt Mozarts und der Eröffnung des Museums für zeitgenössische Kunst in Tallinn 2006 abspielt – also jener Periode, die sich beschreiben ließe als fortschrittsgläubig und rational. Nun stehen wir am Beginn des Endes dieser „Öl-Ära“. Die gesamte Zivilisation ist zerstört, übrig geblieben sind 3000 merkwürdige Plastikelemente und die tödlich Verwundeten Sergeant Papageno und Captain Tamino. Sie treffen noch einmal die Charaktere der Zauberflöte. Ihre letzten Minuten folgen dabei genau der magischen Struktur des Originallibrettos. Das von Krahl Theater wurde 1992 durch Peeter Jalakas gegründet und zählt zu den international gefragtesten Ensembles aus Estland. Im Bereich Musiktheater wurde seit 2002 jährlich mindestens eine große Produktion realisiert, u.a. Lieder estnischer Frauen, Lieder estnischer Männer oder mit Gavin Bryars und dem Nyyd Ensemble.
Mit: Eva Alkula, Sirje Mõttus, Riina Maidre, Enar Tarmo, Janno Jaanus, Peeter Jalakas und Oliver Kulpsoo