Estonian Embassy in Germany :: Informationen und Presse http://www.estemb.de ger http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss WiseCMS 2.0 hille.lepp@vm.ee hille.lepp@vm.ee Dirigentin Kristiina Poska beim Malko-Wettbewerb erfolgreich http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1172 <font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><span style='line-height: 115%; font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt;'>Die Estin Kristiina Poska, Dirigentin und Kapellmeisterin der Komischen Oper Berlin, hat kürzlich beim<span style="mso-bidi-font-weight: bold;"> </span>renommierten internationalen Wettbewerb für Nachwuchsdirigenten, dem<span style="mso-bidi-font-weight: bold;"> Nicolai-Malko-Wettbewerb in Kopenhagen,</span> den 3. Preis und den Publikumspreis gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! <br><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p><br><a href="http://www.dr.dk/P2/malko/Malko2012/Engelsk/20120418133110.htm" target="_blank">Lesen Sie im Internet:</a><br><br><a href="http://www.komische-oper-berlin.de/spielplan/die_sieben_todsuenden/kristiina_poska/" target="_blank">Komische Oper Berlin</a></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font> Mon, 14 May 2012 19:39:30 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1172 Estlands Ostseeinsel Saaremaa http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1164 <P style="LINE-HEIGHT: 12pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white; mso-outline-level: 2" class=MsoNormal><SPAN style="COLOR: black; mso-font-kerning: 18.0pt; mso-bidi-font-weight: bold"><FONT size=3><FONT class=alampealkiri2>Vom Sperrgebiet zum Naturparadies<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.4pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white; mso-outline-level: 4" class=MsoNormal><I><SPAN style="COLOR: black"><o:p><FONT class=alampealkiri2 size=3>&nbsp;</FONT></o:p></SPAN></I></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.4pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white; mso-outline-level: 4" class=MsoNormal><I><SPAN style="COLOR: black"><FONT size=3><FONT face="Times New Roman">Von Andreas Jacobsen<o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></I></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.4pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white; mso-outline-level: 4" class=MsoNormal><I><SPAN style="COLOR: black"><o:p><FONT size=3 face="Times New Roman"></FONT></o:p></SPAN></I></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.4pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white; mso-outline-level: 4" class=MsoNormal><I><SPAN style="COLOR: black"><FONT size=3><FONT face="Times New Roman">Deutschlandradio, 6. Mai 2012<o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></I></P> <P style="LINE-HEIGHT: 16.8pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white" class=MsoNormal><STRONG><SPAN style="COLOR: black; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-weight: bold"><o:p><FONT size=3 face="Times New Roman">&nbsp;</FONT></o:p></SPAN></STRONG></P> <P style="LINE-HEIGHT: 16.8pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white" class=MsoNormal><FONT size=3><FONT face="Times New Roman"><STRONG><SPAN style="COLOR: black; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-weight: bold">Saaremaa heißt wörtlich übersetzt "Inselland" und bietet eine vielfältige Fauna und Flora. Die estländische Ostseeinsel hat außerdem eine über 1000 Kilometer lange und kaum bebaute Küstenlinie mit weißen Sandstränden, die selbst in den Sommermonaten kaum bevölkert sind. </SPAN></STRONG><SPAN style="COLOR: black"><o:p></o:p></SPAN></FONT></FONT></P> <P style="LINE-HEIGHT: 16.8pt; BACKGROUND: white"><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa size=3 face="Times New Roman">"Auf der einen Seite der Halbinsel war die Bucht sehr ruhig, auf der anderen kamen hohe Wellen, sodass man eher an einen Ozean dachte als an die Ostsee. Der ganze Marsch dauerte drei Stunden, ohne dass wir einer Menschenseele begegneten. Es war herrlich, ganz allein mit der Natur zu sein, die Seemöwen zu erleben, die Adler, die vielen Raub- und Singvögel - es war ein wunderbarer Spaziergang."</FONT></SPAN><SPAN style="COLOR: black"><BR><BR></SPAN><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa size=3 face="Times New Roman">"Für mich ist der Frühling die beste Jahreszeit, um hierher zu kommen. Die grünen Farben und Blumen sind es, die mich anziehen, und ganz besonders die Vögel."</FONT></SPAN><SPAN style="COLOR: black"><BR><BR><FONT size=3 face="Times New Roman">Für diese beiden Besucher ist Saaremaa - wörtlich übersetzt "Inselland" - ohne Frage ein Naturparadies. Und sie übertreiben keineswegs, denn allein die über tausend Kilometer lange und so gut wie unverbaute Küstenlinie mit herrlich weißen Sandstränden, die selbst in den Sommermonaten kaum bevölkert sind, garantiert für Fauna und Flora gleichermaßen einen geschützten Lebensraum. <BR><BR>In unmittelbarer Nähe zum Ufer lassen sich häufig Schwäne oder Kormorane blicken, Kegelrobben und Seehunde kennen keine Scheu, im Frühling und im Herbst werden abertausende Ringel- und Weißwangengänse gesichtet, und es gibt Scharen von Kranichen, die über die Insel ziehen.<BR><BR></FONT></SPAN><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa size=3 face="Times New Roman">"In den letzten Jahren sind auf Saaremaa ein ganze Reihe von Vogel-Beobachtungstürmen errichtet worden"</FONT></SPAN><FONT size=3><FONT face="Times New Roman"><SPAN style="COLOR: black">, erzählt der Besitzer eines kleinen Hotels. Die erreiche man am besten entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Zeiten für die Beobachtung müsse man reservieren, einen fachkundigen Führer auch, aber das sei nicht kompliziert. <BR><BR>Schon vor hundert Jahren beschlossen Naturfreunde aus Saaremaa und der lettischen Hauptstadt Riga die Gründung eines Reservates zum Schutz der zahlreichen Vogelarten, deren Nester damals regelmäßig von den Insulanern geplündert wurden. Heute steht der gesamte Westteil der Insel unter Naturschutz.<BR><BR>Das gilt auch für viele der 700 Pflanzenarten, die hier vorkommen, darunter mehr als 30 verschiedene Orchideen. Besonders auffällig ist der Wacholder. Seine Haine sind über die ganze Insel verstreut und bestimmen das häufig gartenähnliche Landschaftsbild, wo plötzlich Wildschweinherden auftauchen können und wo sich Elche hinter dichtem Blattwerk meistens unseren Blicken entziehen.<BR><BR>Inmitten dieser Idylle besitzen außer den Esten auch viele Saaremaa-Liebhaber aus dem Ausland Ferienhäuser - vornehmlich Finnen und Schweden. Aber auch Deutsche trifft man an. Birgit und Andreas aus Dortmund, beide Mitte 40, verbringen hier jedes Jahr mehrere Monate in einem bescheidenen Anwesen, das umgeben ist von mächtigen Eichen, schlanken Birken, von duftenden Kiefern, Fichten und vom allgegenwärtigen Wacholder.<BR><BR></SPAN><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa>"Ich finde den Kontrast zur Großstadt ganz interessant, weil wir aus dem Ruhrgebiet kommen mit der hohen Bevölkerungsdichte, und wenn man dann hierher kommt, ist das wie eine andere Welt. Hier hört man plötzlich wieder Vögel, sieht Tiere, die es bei uns eigentlich so nur im Zoo gibt, und hier laufen sie vor der Haustür. Das ist also schon 'ne ganz andere Welt."</FONT></SPAN></FONT></FONT><SPAN style="COLOR: black"><BR><BR></SPAN><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa size=3 face="Times New Roman">"Saaremaa ist also ungefähr so groß wie das Ruhrgebiet, 70 Kilometer lang, nur haben wir dort ungefähr sieben Millionen Einwohner und hier gibt es auf der selben Fläche 30.000."</FONT></SPAN><SPAN style="COLOR: black"><BR><BR></SPAN><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa size=3 face="Times New Roman">"Also die Esten sind ein bisschen zurückhaltend. Das erste Jahr haben wir unsere Nachbarn kaum gesehen, aber mittlerweile, wenn das Frühjahr kommt und wir tauchen hier auf, dann kommen die Nachbarn und nehmen uns in den Arm und sagen 'Ach Ihr seid wieder da - jetzt fängt das Frühjahr an, der Sommer kommt'."</FONT></SPAN><SPAN style="COLOR: black"><BR><BR><FONT size=3 face="Times New Roman">Ob sie sich nicht manchmal einsam fühlen würden?<BR><BR></FONT></SPAN><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa size=3 face="Times New Roman">"Nein, überhaupt nicht. Wir haben viele Kontakte, sowohl zu Einheimischen als auch zu anderen Verrückten, die hier gestrandet sind."</FONT></SPAN><SPAN style="COLOR: black"><BR><BR><FONT size=3 face="Times New Roman">Ein paar Kilometer weiter lebt ein Engländer, der mit einer Frau aus Saaremaa verheiratet ist.<BR><BR></FONT></SPAN><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa size=3 face="Times New Roman">"Ich glaube, wir haben hier eine einzigartige Lebensqualität. Man muss schon irgendwo anders Millionär sein, um sich so viel Platz und frische Luft leisten zu können."</FONT></SPAN><SPAN style="COLOR: black"><BR><BR><FONT size=3 face="Times New Roman">Hier geht es geschäftig zu - wir sind in der einzigen Stadt auf Saaremaa.<BR><BR></FONT></SPAN><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa size=3 face="Times New Roman">"Herzlich willkommen in Kuressaare, wir wünschen einen schönen Aufenthalt!"</FONT></SPAN><SPAN style="COLOR: black"><BR><BR><FONT size=3 face="Times New Roman">So werden Hotel- und Pensionsgäste in der Inselhauptstadt Kuressaare begrüßt, wo etwa die Hälfte der Einheimischen lebt und wo es nicht eine einzige Verkehrsampel gibt. Im beschaulichen Zentrum erinnert die Häuserarchitektur an die Zeit der schwedischen Herrschaft über Estland im 17. Jahrhundert vor der Eroberung durch das russische Zarenreich. Davor hatten Dänen und Deutsche auf der Insel das Sagen. Die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit ist die trutzige Arensburg, erbaut im 14. Jahrhundert - eine Hinterlassenschaft des Deutschen Ordens. <BR><BR>Bekannt ist Kuressaare aber vor allem als Heilbad. Schon seit 1840 kennen die Insulaner die heilende Wirkung von Meeresschlamm, der aus einer nah gelegenen Bucht gewonnen wird. Zunächst kam er reichen Adelsfamilien aus St. Petersburg, Moskau und Riga zugute, bis auch die Esten den Mineralschlamm als Mittel gegen Entzündungen für sich nutzten. Doch auf diese Anwendung konzentrieren sich die Kurgäste in Kuressaare heutzutage weniger. Sie suchen, dem Trend der Zeit folgend, Entspannung und Erholung bevorzugt in den zahlreichen Wellness-Spaß.<BR><BR></FONT></SPAN><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa size=3 face="Times New Roman">"Unsere Besucher mögen am liebsten Massagen und Fußpflege, und viele besuchen die Salzkammer,"</FONT></SPAN><FONT size=3><FONT face="Times New Roman"><SPAN style="COLOR: black"> sagt diese Spa-Mitarbeiterin. Die salzhaltige Luft dort schütze sehr gut vor Krankheiten.<BR><BR>So wohltuend der Aufenthalt in diesen Wellness-Tempeln auch sein mag: Nirgendwo erlebt man die Insel Saaremaa mit ihren endlosen und menschenleeren Stränden intensiver als in solchen Abschnitten, wo die Natur ganz unter sich ist.<BR><BR>Seit 1994, dem endgültigen Abzug der sowjetischen Besatzungstruppen, haben die Insulaner, denen übrigens nachgesagt wird, sie reagierten langsam, seien aber grundehrlich, ihr schönes Eiland vor Auswüchsen des Fremdenverkehrs bewahren können. Und als Besucher fühlt man sich dort - umgeben von Salzwasser, Seewind und unzähligen Wacholderbäumen - geborgen und in manchen Augenblicken sogar glücklich und von allen Sorgen befreit. Ein Einheimischer:<BR><BR></SPAN><SPAN class=textzitatdlf1><FONT color=#0066aa>"Ich glaube, wenn man jeden Tag hier lebt, ist dieser friedliche Ort nicht so interessant."</FONT></SPAN></FONT></FONT><SPAN style="COLOR: black"><BR><BR><FONT size=3><FONT face="Times New Roman">Aber für Leute aus der Großstadt sei das hier wie im Paradies.<o:p></o:p></FONT></FONT></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><o:p><FONT size=3 face="Times New Roman">Artikel im Internet:&nbsp;</FONT></o:p></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><FONT size=3 face="Times New Roman"><A href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sonntagsspaziergang/1748781/" target=_blank>www.dradio.de</A></FONT></P> Sun, 06 May 2012 07:08:39 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1164 Tallinn + Helsinki = Talsinki http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1162 <font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 22.5pt; mso-outline-level: 2;" class="MsoNormal"><span style='text-transform: uppercase; font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-font-kerning: 18.0pt; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-font-weight: bold;'>Estland und Finnland</span><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-font-kerning: 18.0pt; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-font-weight: bold;'> <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 22.5pt; mso-outline-level: 2;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-font-kerning: 18.0pt; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-font-weight: bold;'><font class="alampealkiri2"><font class="alampealkiri1">Tallinn + Helsinki = Talsinki<o:p></o:p></font></font></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-font-weight: bold;'><font class="alampealkiri1">Die Hauptstädte Estlands und Finnlands wachsen zu einer Metropolregion zusammen<br><o:p><br></o:p></font><em>Frankfurter Rundschau</em></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 15.75pt;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>„Zur Arbeit pendeln mit Blick auf die Ostsee – wer hat das schon?“ Jaak Raid blinzelt durch die großen Scheiben der Expressfähre hinaus auf den Finnischen Meerbusen. Die See ist ruhig, der Himmel klar. Das Boot hat um neun Uhr morgens im Hafen von Tallinn die Leinen losgemacht, „und bei dem Wetter sind wir pünktlich gegen halb elf in Helsinki“, freut sich der estnische Banker, der mit seinem Kollegen Andrus Uudmae einen der begehrten Fensterplätze ergattert hat. „Wir sind mehrmals im Monat in Helsinki, unsere Bank hat dort eine Niederlassung“, erzählen die beiden Geschäftsleute hinter den Bildschirmen ihrer Laptops. „Für uns ist das wie Busfahren.“ <o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>Viele pendeln zur Arbeit<o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>Den „Bus“ über die Ostsee nehmen an diesem Montagmorgen nicht nur die Banker mit Schlips und Kragen. Die Fähre ist voller Pendler, die zur Arbeit wollen, von einer Hauptstadt in die andere. Viele Bauarbeiter, Handwerker und Busfahrer sind dabei. Jeden Monat sind es bis zu 400 000 Menschen, die die 80 Kilometer zwischen Estland und Finnland, Tallinn und Helsinki, hin- und herfahren. Im Sommer, wenn Tagestouristen dazukommen, sind die bis zu 40 Fähren pro Tag oft ausgebucht. Inzwischen haben estnische Staatsbürger sogar die russischen Immigranten als größte Ausländergruppe in Finnland abgelöst: 30 000 Esten leben und arbeiten laut finnischer Registrierungsbehörde vor allem im Großraum Helsinki. <o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>Zwei Hauptstädte, ein Wirtschaftsraum – für Esten und Finnen ist das inzwischen Alltag. 2004 wurde die ehemalige Sowjetrepublik Estland EU-Mitglied, seit dem estnischen Beitritt zum Schengen-Raum vor vier Jahren gibt es keine Grenzkontrollen mehr, und seit Anfang des Jahres wird auch in Estland mit dem Euro bezahlt. Viele Finnen und Esten sprechen scherzhaft von „Talsinki“, wenn sie der Hauptstadtregion im Nordosten Europas einen Namen geben wollen. Den estnischen Schriftsteller Jaan Kaplinski wird das freuen, er hat den Begriff „Talsinki“ in einem Essay Anfang der 90er-Jahre erfunden.<o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>Während die Expressfähre auf dem Weg Richtung Helsinki ist, hat Annika Funu-Cracker am Zielort schon die Hälfte ihrer Frühschicht hinter sich. Die 39-jährige Estin hat vor 20 Jahren ihre Ausbildung zur Krankenschwester in Tallinn gemacht. Seit 2007 arbeitet sie in Helsinki, erst in der ambulanten Pflege, seit einigen Monaten auf der Reha-Station des Herttoniemi-Hospitals im Osten der Stadt. „Ich verdiene hier ungefähr das Dreifache: 2 500 statt 800 Euro in Estland“, erzählt Annika während einer Dienstpause im Stationszimmer. <o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>Wegen des nach wie vor deutlichen Gehaltsgefälles sind es bislang vor allem finnische Führungskräfte, die den umgekehrten Weg in den estnischen Arbeitsmarkt einschlagen. Leo Lindell etwa verdient als Manager in einem Tallinner Vier-Sterne-Hotel sein Geld. „Tallinn ist sehr viel dynamischer in seiner Entwicklung als Helsinki, weil es einiges aufzuholen hatte.“ Auch ihm fiel die Umstellung nicht schwer, Estnisch habe er innerhalb von drei Monaten gelernt. „Esten und Finnen haben sehr viel gemeinsam“, sagt der Hotelmanager, „das Innovative zum Beispiel: Nokia in Finnland, und Skype ist eine estnische Erfindung. Und letztlich ist es ja so: Obwohl ich im Ausland bin, lebe ich nicht weit entfernt von meiner Familie in Finnland.“ <o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>Die Gemeinsamkeiten beider Völker betont auch der Politologe Rainer Kattel von der Technischen Universität Tallinn: „Die Esten haben sich schon immer eher als Skandinavier empfunden.“ Zwar seien die Beziehungen zu den anderen baltischen Ländern, Lettland und Litauen, auch sehr gut, aber nicht so eng wie zu Finnland. Schon zu Sowjetzeiten galt Tallinn nicht nur geografisch als westlichste Stadt hinter dem Eisernen Vorhang. Im Norden Estlands schauten die Menschen finnisches Fernsehen. So lernten die Esten die Sprache der Nachbarn und hatten eine etwas andere Sicht auf die Welt. Auch in schwierigen Zeiten griff man sich unter die Arme: Finnische Freiwilligenbataillone unterstützten Estland 1918 im Kampf gegen die Rote Armee, estnische Einheiten kamen den Finnen 1939 im Winterkrieg mit der Sowjetunion zuhilfe.<o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>Noch näher zusammenrücken sollen Tallinn und Helsinki im 21. Jahrhundert durch einen Eisenbahntunnel unter der Ostsee. Das zumindest ist die Vision von Ingenieuren, Verkehrsexperten und Politikern auf beiden Seiten des Finnischen Meerbusens. Es ist ein ambitioniertes Projekt: Mit rund 90 Kilometern Länge wäre der Tunnel der mit Abstand längste seiner Art weltweit – fast doppelt so lang wie der Eurotunnel, der 50 Kilometer unter dem Ärmelkanal verläuft. Nach einer von der estnischen Regierung in Auftrag gegebenen Studie würde das Mammutprojekt drei Milliarden Euro kosten. <o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'><font class="alampealkiri2">Künstliche Insel in der Bucht<o:p></o:p></font></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>Aber in Finnland wurden im April die rechtspopulistischen Wahren Finnen zur stärksten Oppositionspartei gewählt und Nokia, der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefonen, ist angeschlagen – nicht gerade beste Voraussetzungen für das visionäre Verkehrsprojekt. Doch hat die Tunnel-Idee für viele nach wie vor ihren Reiz. „Das ist technisch machbar, ich halte das keinesfalls für ein Hirngespinst“, sagt etwa Roope Mokka. Der Soziologe und Zukunftsforscher ist Gründer des Demos-Institus in Helsinki, das Zukunftsmodelle urbaner Räume untersucht und entwirft. „In zehn Jahren könnte es frühestens so weit sein, dass ein Tunnel gebaut wird.“ <o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>Entscheidend seien zwei Fragen, sagt Mokka. Erstens: Steigen die Energiepreise so, dass Auto und Flugzeug im Vergleich zur Bahn unerschwinglich werden? Ein Bahntunnel würde ja nicht nur beide Städte verbinden, sondern könnte auch den Verkehr zwischen Finnland und Mitteleuropa bündeln. Und zweitens die Frage, ob die Visumspflicht zwischen Russland und der EU aufgehoben wird, wodurch ganz neue Verkehrsaufkommen entstünden. <o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="background: white; margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: 15.75pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;" class="MsoNormal"><span style='font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: "Times New Roman"; mso-fareast-language: DE;'>Für das bei einem Tunnelbau anfallende Gestein haben Architekten der Universität Helsinki jedenfalls schon einen Verwendungszweck gefunden: Damit ließe sich in der Finnischen Bucht eine künstliche Insel aufschütten, auf der 20 000 Menschen leben könnten und die natürlich einen besonderen Namen tragen würde: Talsinki. <o:p></o:p></span></p><font size="3" face="Times New Roman"> Zum Artikel im Web:</font><br><a href="http://www.fr-online.de/politik/estland-und-finnland-tallinn---helsinki---talsinki,1472596,10985134.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a> <br><br><img title="Tallinn" border="0" hspace="10" alt="Tallinn" vspace="10" src="http://www.estemb.de/static/files/043/t2_pict1106.jpg"><br> <br><img title="Tallinna sadam" border="0" hspace="10" alt="Tallinna sadam" vspace="10" src="http://www.estemb.de/static/files/008/t2_pict1151.jpg"> Sat, 05 May 2012 08:46:09 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1162 Ein Spezialschiff für Estland http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1149 <FONT size=3 face="Times New Roman"></FONT> <P style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><SPAN style="FONT-FAMILY: 'Times New Roman','serif'; FONT-SIZE: 12pt">Am 18. April 2012 fand die Taufe des ersten hydrografischen Forschungsschiffes in SWATH@A&amp;R Bauweise statt. Das Forschungsschiff wurde in einer feierlichen Zeremonie auf den Namen „Jakob Prei“ getauft. Taufpatin für dieses Schiff war die „Woman of the Year 2011“ in Estland, Frau Tea Varrak. Sie ist Direktorin des <I style="mso-bidi-font-style: normal">Innovation and Business Centre</I> der Technischen Universität in Tallin. Bei der Taufe anwesend waren zahlreiche Gäste aus verschiedenen Forschungseinrichtungen, Politik und Industrie.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></SPAN></P><FONT size=3 face="Times New Roman"></FONT> <P style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><SPAN style="FONT-FAMILY: 'Times New Roman','serif'; FONT-SIZE: 12pt"><BR><IMG title="Jakob Prei" border=0 hspace=10 alt="Jakob Prei" vspace=10 src="http://www.estemb.de/static/files/096/t2_jakob_prei.jpg"><BR>Im Rahmen des Projektes „Verbesserung der Navigationssicherheit in Estnischen Gewässern“ hat sich die <I style="mso-bidi-font-style: normal">Estonian Maritime Administration</I> für dieses moderne Schiffskonzept entschieden. Das Schiff wurde in Erinnerung an Colonel Prei, einst Gründer des Hydrografie Services in Estland, auf den Namen „Jakob Prei“ getauft.<BR><BR>Das neue SWATH@A&amp;R Schiff ist für alle Einsatzzwecke in der offenen See gerüstet. Es kann sämtliche hydrografischen Aufgaben übernehmen, ist aber auch für Rettungs- oder Tauchereinsätze gerüstet. Neben den Unterkunftsräumen für bis zu acht Forscher und Besatzung mit Gemeinschaftsräumen zeichnet sich das Schiff durch die containerisierte Installation des Forschungsequipments aus. Sollten zukünftige Technologie und Geräte es erforderlich machen, lässt sich das Containermodul gegebenenfalls mit geringem Aufwand innerhalb kürzester Zeit austauschen, um mit der technischen Entwicklung Schritt halten zu können.<BR><BR>Mit diesem Auftrag nimmt das 22. Fahrzeug in SWATH@A&amp;R Technologie der Werft aus Lemwerder seinen Dienst auf und macht somit den 25m Typ mit insgesamt 17 abgelieferten bzw. bestellten Einheiten zum erfolgreichsten SWATH Schiff weltweit.<BR><BR>Technische Details:<BR>Länge: 25 m<BR>Breite: 13 m<BR>Tiefgang: 2,70 m<BR>Material: Aluminium<BR>Arbeitsgeschwindigkeit: 8 - 12 kn, bis zu 6 kn mit Sonar<BR>Max Geschwindigkeit: 20 kn<BR>Reichweite: 1000 Meilen bei 12 kn<o:p></o:p></SPAN></P><FONT size=3 face="Times New Roman"></FONT><BR><A href="http://www.dmkn.de/Taufe-ersten-hydrografischen-Forschungsschiffes-SWATH-at-and-BAUWEISE" target=_blank>www.dmkn.de</A><BR><BR><A href="http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Wesermarsch/Lemwerder/Artikel/2834223/Forscher-und-Besatzung-in-einem-Boot.html" target=_blank>Taufe der "Jakob Prei"</A> <BR><BR><IMG title="Jakob Prei" border=0 hspace=10 alt="Jakob Prei" vspace=10 src="http://www.estemb.de/static/files/039/t2_roman_tiina_laeval.jpg"><BR><IMG title="Jakob Prei" border=0 hspace=10 alt="Jakob Prei" vspace=10 src="http://www.estemb.de/static/files/034/t2_kolmekesi_laeval.jpg"><BR><BR><IMG title="Jakob Prei" border=0 hspace=10 alt="Jakob Prei" vspace=10 src="http://www.estemb.de/static/files/095/t2_rahvas_laeval.jpg"><div class="img"> <a href="http://www.estemb.de/static/files/096/jakob_prei.jpg" target="_blank"><img style="padding:5px;border:0" src="http://www.estemb.de/static/files/096/t_jakob_prei.jpg" /></a></div> Wed, 18 Apr 2012 14:44:08 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1149 Europäische Innovationsakademie 2012 in Tallinn http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1131 <P class=MsoNormal><B><FONT color=#4f6228 size=2 face=Calibri><SPAN style="COLOR: #4f6228; FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: bold" lang=ET>E</SPAN></FONT></B><B><FONT color=red><SPAN style="COLOR: red; FONT-WEIGHT: bold" lang=ET>U</SPAN></FONT></B><B><FONT color=#5f497a><SPAN style="COLOR: #5f497a; FONT-WEIGHT: bold" lang=ET>R</SPAN></FONT></B><B><FONT color=#ffc000><SPAN style="COLOR: #ffc000; FONT-WEIGHT: bold" lang=ET>O</SPAN></FONT></B><B><FONT color=#948a54><SPAN style="COLOR: #948a54; FONT-WEIGHT: bold" lang=ET>P</SPAN></FONT></B><B><FONT color=#e36c0a><SPAN style="COLOR: #e36c0a; FONT-WEIGHT: bold" lang=ET>E</SPAN></FONT></B><B><FONT color=#548dd4><SPAN style="COLOR: #548dd4; FONT-WEIGHT: bold" lang=ET>A</SPAN></FONT></B><B><SPAN style="FONT-WEIGHT: bold" lang=ET>N <FONT color=red><SPAN style="COLOR: red">I</SPAN></FONT><FONT color=#76923c><SPAN style="COLOR: #76923c">N</SPAN></FONT><FONT color=#31849b><SPAN style="COLOR: #31849b">N</SPAN></FONT><FONT color=#4a442a><SPAN style="COLOR: #4a442a">O</SPAN></FONT><FONT color=#7030a0><SPAN style="COLOR: #7030a0">V</SPAN></FONT>A<FONT color=#d99594><SPAN style="COLOR: #d99594">T</SPAN></FONT><FONT color=#4bacc6><SPAN style="COLOR: #4bacc6">I</SPAN></FONT>O<FONT color=#7f7f7f><SPAN style="COLOR: #7f7f7f">N</SPAN></FONT> <FONT color=#365f91><SPAN style="COLOR: #365f91">A</SPAN></FONT><FONT color=#76923c><SPAN style="COLOR: #76923c">C</SPAN></FONT><FONT color=#31849b><SPAN style="COLOR: #31849b">A</SPAN></FONT><FONT color=#e36c0a><SPAN style="COLOR: #e36c0a">D</SPAN></FONT><FONT color=red><SPAN style="COLOR: red">E</SPAN></FONT><FONT color=#76923c><SPAN style="COLOR: #76923c">M</SPAN></FONT><FONT color=#984806><SPAN style="COLOR: #984806">Y</SPAN></FONT><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></SPAN></B></P> <P class=MsoNormal><B><I><FONT size=2 face=Calibri><SPAN style="FONT-STYLE: italic; FONT-SIZE: 10pt; FONT-WEIGHT: bold" lang=ET>16 July – 3 August 2012, Tallinn<o:p></o:p></SPAN></FONT></I></B></P> <P><BR>Detaillierte&nbsp;Informationen:<BR><A href="http://www.ttu.ee/innovationacademy" target=_blank>www.ttu.ee/innovationacademy</A><BR><BR><IMG title=Innovationsakademie border=0 hspace=10 alt=Innovationsakademie vspace=10 src="http://www.estemb.de/static/files/040/innovation.jpg"></P> Mon, 16 Jul 2012 09:28:05 GMT Thu, 02 Aug 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1131 World Cleanup 2012 in Karlsruhe http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1122 <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><FONT class=alampealkiri2><IMG title="Talgud 2012" border=0 hspace=10 alt="Talgud 2012" vspace=10 align=right src="http://www.estemb.de/static/files/061/talgud2012.jpg">Die Deutsch-Estnische Gesellschaft Karlsruhe e.V. ruft Mitglieder und Freunde auf, am Samstag, 12. Mai 2012, zwischen 11.00-13.00 Uhr auf an der World Cleanup 2012 teilzunehmen. <BR></FONT><BR></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal>Treffpunkt ist Kohi-Kulturraum, Werderstr. 47, Werderplatz/Südstadt.</P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p>&nbsp;</o:p></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal>Mit der Aktion möchte man auf das 20-jährige Bestehen der DEG in Karlsruhe aufmerksam machen und gemeinsam etwas Gutes für die Stadt tun. Bereits zugesagt haben das Amt für Abfallwirtschaft der Stadt Karlsruhe, mit Arbeitsmittel und spätere Müllabfuhr, sowie Musiker des Mandolinenorchesters Ettlingen.</P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><o:p>&nbsp;</o:p></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal>Wer mitmachen will, meldet sich bitte bis 30.04.12 bei Meeli Bagger:<BR><A href="mailto:m.bagger@web.de"><SPAN style="mso-ansi-language: ET; mso-fareast-language: ET; mso-bidi-language: AR-SA">m.bagger@web.de</SPAN></A></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><o:p>&nbsp;<BR></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold">Wir laden Sie ein, an der weltweiten Aktion World Cleanup 2012 teilzunehmen, um gemeinsam Deutschland sauberer zu machen! Kommen Sie und nehmen Sie teil an der Entstehung einer der größten Bürgerinitiativen, an der Menschen auf der ganzen Welt mitwirken mit dem Ziel ihre Umwelt zu verschönern. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><SPAN style="mso-bidi-font-weight: bold"><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal>Let's do it!/ Teeme ära! entstand im Jahr 2008 als Bürgerinitiative in Estland, wo engagierte Bürger das ganze Land in fünf Stunden von mehr als 10 000 Tonnen achtlos weggeworfenem Müll befreiten. Dieser Funke ist auch auf andere Länder erfolgreich übergesprungen. </P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><o:p>&nbsp;</o:p></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal>Bis heute haben 16 Länder mit mehr als 2,7 Millionen Freiwilligen gemeinsamen Let's do it! Müllsammlungsaktionen durchgeführt. Die Initiatoren sahen, dass es betroffene und besorgte Bürger auf der ganzen Welt gibt, die etwas für ihre Umwelt tun wollen, und so war die Idee des World Cleanup 2012 geboren. Die zwischen dem 24. März und 25. September stattfindende Initiative World Cleanup 2012 bringt Menschen und Organisationen von über 100 Ländern zusammen. </P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><BR><BR></o:p></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><A name=result_box1></A>Mehr Information auch auf der deutschen Web-Seite: </P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><A href="http://letsdoitgermany.edicypages.com/" target=_blank>letsdoitgermany</A><BR><BR></P> Sat, 12 May 2012 09:32:34 GMT Thu, 02 Aug 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1122 Vortrag des Botschafters http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1120 <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><FONT size=3><FONT face="Times New Roman"><SPAN style="mso-ansi-language: DE" lang=DE>Der Botschafter Dr. Mart Laanemäe empfing in der Botschaft eine Gruppe der Initiative </SPAN>Das Mosaik e.V., Wohnen für Menschen mit Behinderung. Der Botschafter hielt einen Vortrag über Estland und seine Beziehungen zu Deutschland. Die Veranstaltung fand im Rahmen der politischen Bildungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderungen unter dem Motto „Europa im Dialog“ statt.</FONT></FONT></P> Mon, 12 Mar 2012 11:11:55 GMT Thu, 02 Aug 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1120 Estland auf der ITB-Messe http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1109 Vom 7. bis zum 11. März findet in Berlin die Internationale Tourismusbörse ITB Berlin statt. Auf der Messe sind fünf estnische Tourismusunternehmen vertreten.<BR><BR>Weitere Informationen:<BR><BR><A href="http://www.virtualmarket.itb-berlin.de/?Action=showCompany&amp;id=153256#company" target=_blank>ITB Berlin</A><BR><BR><BR><BR> Wed, 07 Mar 2012 13:42:15 GMT Sat, 10 Mar 2012 22:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1109 Estnische Unternehmen auf der Hannover Messe http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1108 <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p><FONT size=3 face="Times New Roman"></FONT></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><FONT size=3><FONT face="Times New Roman"><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><IMG title="Hannover Messe" border=0 hspace=10 alt="Hannover Messe" vspace=10 align=right src="http://www.estemb.de/static/files/093/t2_hm12_logo_de_col.jpg"></P></FONT></FONT> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>Estland ist dieses Jahr zum vierten Mal mit einem Gemeinschaftsstand auf der weltgrößten Technologie- und Industriemesse HANNOVER MESSE, die vom 23. bis 27. April 2012 in Hannover stattfindet, vertreten.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>Insgesamt werden 12 estnische Unternehmen&nbsp;auf dem Stand C63 in der Halle 2 dem Fachpublikum ihre neuesten Produkte und technischen Anwendungen präsentieren. Organisiert wird der Stand von der estnischen Wirtschaftsförderung Enterprise <?xml:namespace prefix = st1 ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags" /><st1:country-region w:st="on"><st1:place w:st="on">Estonia</st1:place></st1:country-region>.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>Folgende Unternehmen werden auf dem estnischen Gemeinschaftsstand vertreten sein: BLRT Grupp AS, Click &amp; Crow OÜ,<SPAN style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </SPAN>Favor AS, Harju Elekter AS, IMECC OÜ,<SPAN style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </SPAN>Interconnect Product Assembly OÜ, my!WIND OÜ, Skeleton Technologies OÜ, SNC Promex AS, Surface Labs International OÜ, Tahe Kayaks OÜ und die Technische Universität zu Tallinn (TTU). <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><FONT class=alampealkiri2>Am Dienstag, den 24. April ab 17.00 Uhr findet auf dem Gemeinschaftsstand ein „Happy-Hour Treffen“ statt. Es wird eine gute Gelegenheit geboten, die Aussteller und Gäste aus Estland in einer geselligen Runde und bei estnischen Spezialitäten kennen zu lernen.<o:p></o:p></FONT></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>Für weitere Fragen bzw. Informationen steht Ihnen Frau Riina Leminsky zur Verfügung.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>Riina Leminsky<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>Leiterin Deutschland, Österreich, Schweiz <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><st1:City w:st="on"><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>Enterprise</SPAN></st1:City><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB> <st1:place w:st="on"><st1:country-region w:st="on">Estonia</st1:country-region></st1:place> <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>Mönckebergstr. 5<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>20095 <st1:State w:st="on"><st1:place w:st="on">Hamburg</st1:place></st1:State><o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><A href="/www.tradewithestonia.com">www.tradewithestonia.com</A><o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><A href="/www.investinestonia.com">www.investinestonia.com</A><o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><A href="/www.estonia.eu">www.estonia.eu</A><o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>Tel.: +49(0)40 303 878 99<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>Fax:<SPAN style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </SPAN>+49(0)40 303 879 81<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB>E-Mail: hamburg@eas.ee<o:p></o:p></SPAN></P><FONT size=3><FONT face="Times New Roman"> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none" class=MsoNormal><SPAN style="mso-ansi-language: EN-GB" lang=EN-GB><o:p>&nbsp;</o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></SPAN></FONT></FONT><SPAN style="COLOR: #333333"><A href="http://www.hannovermesse.de/" target=_blank>www.hannovermesse.de</A><BR style="mso-special-character: line-break"><o:p></o:p></SPAN></P> Mon, 23 Apr 2012 11:46:28 GMT Thu, 26 Apr 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1108 Estnisch-Lehrbuch für Anfänger http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1105 <p>Der Cornelsen Verlag&nbsp; hat unter der Marke<span style="mso-bidi-font-weight: bold;"> Lextra</span> den Audiokurs<span style="mso-bidi-font-weight: bold; mso-bidi-font-style: italic;" class="punane"> <font class="alampealkiri2"><strong>Sprachkurs Plus Estnisch</strong></font></span> herausgebracht. Der Kurs ermöglicht echten Anfängern, selbstständig erste solide Kenntnisse der Sprache zu erwerben. Über folgenden Link können Sie sich ein besseres Bild des Titels machen:<font face="Times New Roman"><font size="3"><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></font></font></p> <p><font color="#800080" size="3" face="Times New Roman"><a href="http://book2look.de/vBook.aspx?id=Z4Ijcff6Rk" target="_blank">http://book2look.de/vBook.aspx?id=Z4Ijcff6Rk</a></font></p> Wed, 29 Feb 2012 09:03:18 GMT Thu, 26 Apr 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1105 Ministerpräsident Ansip zu Besuch bei Bundeskanzlerin Merkel http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1088 <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><FONT size=3 face="Times New Roman">Am Abend empfing die Bundeskanzlerin im Schloss Meseberg die Regierungschefs aus Dänemark, Estland und den Niederlanden zu einem informellen Abendessen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand ein informeller Gedankenaustausch, Fragen zur Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion sowie allgemein der Europäischen Union.<BR><BR><IMG title="Ansip ja Merkel" border=0 hspace=10 alt="Ansip ja Merkel" vspace=10 src="http://www.estemb.de/static/files/017/t2_merkel_ansip_gaestebuch.jpg"><BR><BR><IMG title="Ansip, Merkel, Taani, Holland" border=0 hspace=10 alt="Ansip, Merkel, Taani, Holland" vspace=10 src="http://www.estemb.de/static/files/045/t2_merkel_grupifoto.jpg"><BR>Fotos: Bundespresseamt</FONT></P> Mon, 13 Feb 2012 10:20:11 GMT Thu, 26 Apr 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1088 Eröffnung des neuen Meeresmuseums in Tallinn http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1084 <P class=description><FONT class=alampealkiri2>Am 11. Mai wird in der estnischen Hauptstadt Tallinn das Meeresmuseum Seaplane Harbour eröffnet, in dem zahlreiche historisch seltene Exponate ausgestellt sind.</FONT></P> <DIV class=elementText> <P>Die estnische Schifffahrts- und Seekriegsgeschichte wird im Seaplane Harbour mit Hilfe einer modernen, visuellen Sprache erzählt. Das Museum bietet spannende maritime Erlebnisse für die ganze Familie. Die Besucher können sogar mit ihrem eigenen Boot vor dem Museum anlegen. <BR></P> <P>In dem Museum werden unter anderem das Wasserflugzeug „Short 184“, das legendäre U-Boot „Lembit“ und der historische Eisbrecher „Suur Tõll“ in Originalgröße zu sehen sein. Außerdem können Interessierte einen Flug über Tallinn, eine Fahrt auf dem U-Boot oder eine Navigationsfahrt in der Tallinner Bucht virtuell miterleben. <BR></P> <P>Einzigartige Museumsschiffe und andere Exponate werden auf insgesamt drei Ebenen ausgestellt, die gedanklich dem Meeresboden, der Wasseroberfläche und der Luft entsprechen. <BR></P> <P>Die Öffnungszeiten des Flugboothafens sind: Montag-Sonntag, 10-19 Uhr (Mai bis September) und Dienstag-Sonntag, 11-19 Uhr (Oktober bis April). Bereits vor der Eröffnung des Flugboothafens kann man den Dampfeisbrecher „Suur Tõll“ besichtigen (Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag, 10-18 Uhr). Zusätzliche Informationen in englischer Sprache finden sich unter: <A class=extern title="Mehr Infos zum neuen Meeresmuseum" href="http://lennusadam.eu/en/seaplane-harbour/" target=_blank>lennusadam.eu/en/seaplane-harbour&nbsp;</A></P><A href="http://www.fliegen-sparen.de/de/news/meldungen/2012/estland_neues_meeresmuseum_08_02_2012.php" target=_blank>Zum Artikel</A> </DIV> Fri, 11 May 2012 12:09:23 GMT Thu, 26 Apr 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1084 Jugendliche entdecken Europa mit einem Reisestipendium http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1080 <P><SPAN style="mso-ansi-language: EN-US" lang=EN-US><FONT class=alampealkiri2>An alle interessierten Jugendlichen (bis zu 26 Jahren) – <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></FONT></SPAN></P> <P><SPAN style="mso-ansi-language: EN-US" lang=EN-US>•&nbsp;Mit dem klassischen Reisestipendium von € 550 werden zehn Projektreisen durch Europa gefördert. Die genauen Vergabebedingungen finden Sie hier: <A title=http://www.schwarzkopf-stiftung.de/Einladung/link.php?click=308-2-832 href="http://www.schwarzkopf-stiftung.de/Einladung/link.php?click=308-2-832"><SPAN style="COLOR: windowtext">http://bit.ly/o876wg</SPAN></A><BR>Dazu gehört auch das Verfassen eines ausführlichen Reiseberichts. Beispiele von Berichten unserer früheren Stipendiaten finden Sie hier: <A title=http://www.schwarzkopf-stiftung.de/Einladung/link.php?click=308-2-831 href="http://www.schwarzkopf-stiftung.de/Einladung/link.php?click=308-2-831"><SPAN style="COLOR: windowtext">http://bit.ly/A4JsPA</SPAN></A>.<o:p></o:p></SPAN></P> <P><SPAN style="mso-ansi-language: EN-US" lang=EN-US>•&nbsp;In Kooperation mit der Deutschen Bahn vergeben wir außerdem zehn InterRail Global Pässe im Wert von je&nbsp;422 €. Die genauen Vergabebedingungen finden Sie hier: <A title=http://www.schwarzkopf-stiftung.de/Einladung/link.php?click=308-2-833 href="http://www.schwarzkopf-stiftung.de/Einladung/link.php?click=308-2-833"><SPAN style="COLOR: windowtext">http://bit.ly/y6GbZ5</SPAN></A>. Auch über diese&nbsp; Reise ist ein Bericht vorzulegen. Achtung: Das Höchstalter für den <?xml:namespace prefix = st1 ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags" /><st1:place w:st="on"><st1:PlaceName w:st="on">InterRail</st1:PlaceName> <st1:PlaceName w:st="on">Global</st1:PlaceName> <st1:PlaceType w:st="on">Pass</st1:PlaceType></st1:place> liegt bei 25 Jahren.<o:p></o:p></SPAN></P> <P><SPAN style="mso-ansi-language: EN-US" lang=EN-US>Bewerbungsschluss ist der 1. März 2012.</SPAN><SPAN style="mso-ansi-language: EN-US" lang=EN-US><BR></SPAN><SPAN style="mso-ansi-language: EN-US" lang=EN-US>Alle Bewerbungsunterlagen finden Sie hier: <A title=http://www.schwarzkopf-stiftung.de/Einladung/link.php?click=308-2-834 href="http://www.schwarzkopf-stiftung.de/Einladung/link.php?click=308-2-834"><SPAN style="COLOR: windowtext">http://bit.ly/yvIhWn</SPAN></A><o:p></o:p></SPAN></P> <P><SPAN style="mso-ansi-language: EN-US" lang=EN-US>Insgesamt werden jährlich je 20 Reisestipendien und InterRail GlobalPässe vergeben. Je zehn im ersten Halbjahr (Bewerbung bis zum 1. März)&nbsp; und weitere je zehn Reisestipendien und InterRail Global Pässe&nbsp; im zweiten Halbjahr. <BR>(Bewerbungsschluss 1. September)<o:p></o:p></SPAN></P> <P><SPAN style="mso-ansi-language: EN-US" lang=EN-US>Zur Beantwortung eventueller Fragen wenden sich Interessierte bitte an Ilka Keuper: <A title=mailto:i.keuper@schwarzkopf-stiftung.de href="mailto:i.keuper@schwarzkopf-stiftung.de"><SPAN style="COLOR: windowtext">i.keuper@schwarzkopf-stiftung.de</SPAN></A>, Tel: 030/28095146<o:p></o:p></SPAN></P> <P><SPAN style="mso-ansi-language: EN-US" lang=EN-US><SPAN style="COLOR: windowtext"><A href="http://www.schwarzkopf-stiftung.de/" target=_blank>www.schwarzkopf-stiftung.de</A></SPAN></SPAN><SPAN style="mso-ansi-language: EN-US" lang=EN-US>&nbsp;<o:p></o:p></SPAN></P> Wed, 01 Feb 2012 08:32:58 GMT Thu, 26 Apr 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1080 E-Government: Estland bestätigt Ruf als Vorreiter http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1074 <font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><font size="3"><font face="Times New Roman">27.01.2012&nbsp;<br><br><em>Daniela Friedinger (Wirtschaftsblatt)<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></em></font></font></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p style="margin: 1em 0cm;" class="articlelead"><font size="3"><font face="Times New Roman"><span style="mso-bidi-font-weight: bold;"><strong>Volkszählung.</strong></span> Die Teilnahme via Internet übertrifft die Erwartungen. Das Ergebnis wird den Bevölkerungsschwund aufzeigen.<o:p></o:p></font></font></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p><font size="3"><font face="Times New Roman"><span style="font-weight: normal; mso-bidi-font-weight: bold;"><strong>Tallinn.</strong></span> Estland wird seinem Ruf als Pionier in Sachen E-Government gerecht: Bei der derzeit stattfindenden Volkszählung haben bereits knapp 40 Prozent der Esten ihren Fragebogen online ausgefüllt. Damit wurden die Erwartungen des Amtes für Statistik in Tallinn deutlich übertroffen. Dort war man davon ausgegangen, dass nur rund 25 Prozent online an der Zählung teilnehmen werden.<o:p></o:p></font></font></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p><font size="3"><font face="Times New Roman">Estland war auch schon bei der Einführung von Wahlen via Internet sowie der elektronischen Erledigung von Behördenwegen Vorreiter. Und was das Schrumpfen seiner Bevölkerung betrifft, könnte Estland gemeinsam mit den beiden anderen baltischen Staaten ebenfalls eine (traurige) Führungsrolle einnehmen, denn Prognosen zufolge soll bei der noch bis Ende Mai laufenden Volkszählung ein Ergebnis herauskommen, das weit unter der zuletzt erhobenen Bevölkerungszahl von 1,34 Millionen Esten liegt.<o:p></o:p></font></font></p><font size="3" face="Times New Roman"> </font><p><font size="3"><font face="Times New Roman">Eine Studie geht sogar davon aus, dass Estland, Lettland und Litauen zusammen in den vergangenen zwei Jahrzehnten 1,5 Millionen Menschen eingebüßt haben. Damit sind den Ländern fast 20 Prozent ihrer Gesamtbevölkerung abhanden gekommen. Besonders groß ist die Abwanderung in Lettland: Laut Mihails Hazans, Professor an der Universität Riga, haben allein seit Ausbruch der Wirtschaftskrise 2008/09 rund 80.000 Letten das Land verlassen.<o:p></o:p></font></font></p><font size="3" face="Times New Roman"><strong> </strong></font><p><font size="3"><font face="Times New Roman"><strong><span style="font-weight: normal; mso-bidi-font-weight: bold;"><strong>Keine Rückholprämie</strong><br></span></strong><b style="mso-bidi-font-weight: normal;"><o:p></o:p></b></font></font></p><font size="3"><font face="Times New Roman"> <span style='line-height: 115%; font-family: "Times New Roman","serif"; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-fareast-language: EN-US; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;'>Ein Grund dafür war freilich, dass die drei Länder, die einst den Namen "Baltische Tiger" trugen, von der Rezession so stark betroffen waren wie keine anderen Staaten der EU. Esten zog es daher oft als Tages-und Wochenpendler nach Finnland, Letten und Litauer emigrierten bevorzugt nach Großbritannien, Irland, Norwegen und Schweden. Doch auch jetzt, wo es umgekehrt im Baltikum stärker aufwärts geht als anderswo in Europa, kehren die wenigsten Balten zurück. Das mag unter anderem an fehlenden Anreizen liegen: Denn während Polen seinen Rückkehrern aus der Arbeitsemigration eine Steueramnestie gewährte, unternehmen die baltischen Regierungen bislang nichts, um Auswanderer wieder heimzuholen.</span></font></font><br><br><a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/osteuropa/e-government-estland-bestaetigt-ruf-als-vorreiter-505526/index.do" target="_blank">www.wirtschaftsblatt.at</a> <br><br><font size="2">© Wirtschaftsblatt.at</font><br> Fri, 27 Jan 2012 08:36:25 GMT Thu, 26 Apr 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1074 Wirtschaftsminister Parts zu Besuch in Berlin http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1067 <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><FONT size=3 face="Times New Roman">Vom 26. bis zum 27. Januar besucht der estnische Wirtschafts- und Kommunikationsminister Juhan Parts Berlin. Der Minister hält einen Vortrag über die estnische Wirtschaft bei der Sitzung der Unternehmer-Colloquium Spedition (UCS), die anlässlich des 40. Jahrestages der UCS in den Räumlichkeiten der estnischen Botschaft in Berlin abgehalten wird. Ferner trifft Herr Parts zu einem Gespräch mit dem Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Herrn Peter Hintze, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, zusammen. <BR><BR><A href="http://www.mkm.ee/" target=_blank>www.mkm.ee</A></FONT></P> Thu, 26 Jan 2012 08:01:26 GMT Thu, 26 Apr 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1067 Tierisch - so haben Sie Estland nie gesehen! http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1066 <BR><FONT class=punasuur> <H2 style="MARGIN: auto 0cm 2.5pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: windowtext; FONT-SIZE: 12pt; mso-ansi-language: DE" lang=DE><FONT class=alampealkiri2>Winterwanderung<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p></FONT></SPAN></H2>Auf Schneeschuh-Safari nach Estland<BR><FONT color=#ff0000 size=2 face=Verdana><BR><FONT class=punane>von Alexandra Frank<BR></FONT></FONT></FONT> <P style="MARGIN: auto 0cm; BACKGROUND: white" class=abstract><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE><FONT class=alampealkiri2>Im Naturschutzgebiet Linnuraba leben Wildschweine, Elche, Rehe, Wölfe und Bären. Aber letztere halten Winterschlaf: Auf Schneeschuh-Safari durch die nordestnische Winterlandschaft. <o:p></o:p></FONT></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Meine neuen Schuhe sind knallrot, aus Plastik – und sie passen nicht. Sie schlappen, schlackern und hängen wie Tennisschläger unter meinen Füßen. Doch das muss so sein. Es sind Schneeschuhe. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Die perfekte Ausrüstung, um durch den 50 Zentimeter tiefen Schnee im nordestnischen Naturschutzgebiet Linnuraba zu stapfen. Linnuraba heißt übersetzt so viel wie Vogelmoor. Und mein Ziel ist es, nicht nur Vögel aufzuspüren, sondern auch den Fährten vieler anderer Tiere zu folgen. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Ein paar Meter vor mir stapft Bert Rähni durch den Wald. Hochgewachsen, mit strahlend blauen Augen und wesentlich geübter im Schneeschuhlaufen als ich. Er ist Outdoor-Spezialist und bietet winterliche Erlebnistouren in Estland an, etwa Schneespursafaris in dem rund 34 Quadratkilometer großen Hochmoor. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Es liegt etwa eine Autostunde südlich der Hauptstadt Tallinn. Aber schon am Anfang unserer Tour dämpft Bert meine Erwartungen. „Tieren werden wir wohl kaum begegnen“, sagt er in perfektem Deutsch, „aber dafür ihren Spuren.“ <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Im Winter könne man besonders gut sehen, welche Tiere im Wald lebten und wie sie sich verhielten. Da gebe es Wildschweine, Elche, Rehe, Wölfe, Rotwild, Flughörnchen, Schneehasen und Luchse. Viele Vögel natürlich. Und Bären. Aber die halten Winterschlaf und hinterlassen keine Spuren. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Doch Bert irrt sich. Auf einer Lichtung bekommen wir doch ein Tier zu Gesicht, wenngleich ein totes. Es ist ein steif gefrorenes Reh, das unter einer Kiefer liegt. Rundherum verteilt sind Schneespuren. Tatzen mit kleinen scharfen Krallen vom Täter, einem Luchs. Dann zweireihige, etwas kleinere von einem Marderhund, der wohl hoffte, einen Teil der Beute zu ergattern. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Und schließlich 70 Zentimeter große Spuren in Blattform – sie stammen von einem Menschen auf Schneeschuhen. Offenbar sind wir nicht die ersten Besucher auf Tierspursafari. Nach einem kurzen, fachkundigen Blick sagt Bert: „Die waren schon gestern da.“ <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Es geht tiefer in den Wald hinein. Die Schuhe knirschen im Schnee, sonst herrscht Stille. Dicke Schneebrocken ziehen die dünnen Äste der Bäume tief bis zum Boden herab. Fichten ragen hoch in den Himmel empor, Tannen mit dichtem Nadelkleid, dazwischen knorrige Kiefern und Birken, die den Weg säumen. Aber was heißt hier Weg? Eine glitzernde Schneedecke verbirgt jegliche Pfade, die hier entlangführen könnten. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Plötzlich bleibt Bert abrupt stehen und zeigt auf einen kleinen Tunnel, der aus einem Schneehügel zu seiner Rechten kommt. „Ein Schneetunnel von Waldmäusen“, erklärt er und schaut sich suchend um. „Aha“, sagt er dann, macht einen Satz nach vorne und weist auf eine Linie, die sich vor ihm im Schnee auftut. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>„Mäuse laufen unter der Schneedecke entlang und bauen sich dort Gänge“, sagt er und nickt mit dem Kopf in Richtung Schneetunnel. „Und das da“, er zeigt jetzt auf die zweite, linienförmige Spur, „stammt von einem Fuchs.“ Füchse haben ein so feines Gehör, dass sie die Mäuse-Trippelschritte durch die Schneedecke hindurch wahrnehmen können. Die Fuchs-Pfotenspuren sind akkurat in den Schnee gedrückt, sie wirken wie eine schnurgerade Linie. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Ich steige über einen umgefallenen Baum hinweg, ein paar Zweige fahren mir wie kalte Finger durch das Gesicht. Kuchentellergroße, tief eingesunkene Spuren kreuzen meinen Weg. Das kann selbst ich erkennen. „Ein Elch?“, frage ich Bert. Der nickt und zeigt mit dem Finger auf eine kleine Fichte zu meiner Linken. Helles Rindenholz blitzt zwischen den dunklen Moosen hervor. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>„Elche sind bei den Förstern hierzulande nicht gerade beliebt, weil sie die jungen Bäume anknabbern“, erklärt Bert. Pech für die Förster, denn Estland ist reichlich mit Elchen gesegnet. 12.000 Tiere durchstreifen die Wälder des nordbaltischen Landes, das gerade einmal so groß wie Niedersachsen ist. Zu ihnen gesellen sich etwa 800 Luchse, bis zu 700 Braunbären und 200 Wölfe. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Hinzu kommen zahlreiche kleinere Tiere, wie mir Bert anhand weiterer Schneespuren zeigt. Etwa Birkhühner, die sich gerne freie Flächen auf dem Moor zur Balz suchen, oder Haselhühner, deren winzige Abdrücke im Schnee ich für Löcher gehalten habe, die Tautropfen im Schnee hinterlassen. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Bert, mir stets ein paar flotte Schneeschuhschritte voraus, steuert auf den Waldrand zu. Hinter einem umgefallenen Baum macht er mich auf eine breite Schleifspur aufmerksam, die aussieht, als hätte jemand einen Sack durch den Schnee gezogen. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Womit ich nicht ganz unrecht habe, obgleich es sich nicht um Säcke, sondern Bäuche handelt – von Wildschweinen. „Im Winter ist es für die Tiere wichtig, darauf zu achten, nicht zu viel Energie zu verschwenden“, erklärt er mir. Deshalb machen es sich die Wildschweine einfach und benutzen ausgetretene Pfade. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Leicht zu erkennen sind ihre Wege trotzdem nicht. Mit ihren kurzen Beinen kombiniert mit einem Gewicht von teilweise 150 Kilogramm sinken sie tief ein und schleifen mit ihren Bäuchen so durch den Schnee, dass alle Spalthufspuren verwischen. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Meine Spuren hingegen sind unübersehbar. Stolpernd hüpfe ich mit den Schneeschuhen durch das Dickicht am Waldrand. Immer wieder bleibe ich an Zweigen hängen, Pulverschnee rieselt mir in den Nacken. Dann endlich liegt das offene Hochmoor vor mir. „Jetzt geht es querfeldein“, sagt Bert und marschiert los. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="DISPLAY: none; COLOR: black; mso-ansi-language: DE; mso-hide: all" lang=DE>Estonian Tourist Board/Enterprise Estonia, Tel. 040/30 38 78 99, <A href="http://www.visitestonia.com/" target=_blank>www.visitestonia.com</A> <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="DISPLAY: none; COLOR: black; mso-ansi-language: DE; mso-hide: all" lang=DE> <SCRIPT type=text/javascript> var options = {"statisticsCounterData": new StatisticsCounterData("","","backgroundModule","13828973","Reise","","","Artikel: Reise: 13828973: Estland-Tipps","2012-01-23 10:00","Hintergrund3","")} $("div#accordion13828973").WON_AccordionPlugin(options); </SCRIPT> </SPAN><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Ich setze einen Schritt vor den anderen. Es hat fast etwas Meditatives, hinter Bert durch die Landschaft zu stapfen, die sich im Winter mit den estnischen Nationalfarben Blau-Schwarz-Weiß schmückt: ein wolkenloser Himmel und dunkle Bäume voller glitzerndem Schnee. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Leichte Kuhlen in der Schneedecke deuten an, wo sich tiefes Moor befindet. Hüfthohe, verknöcherte Kiefern wachsen auf festerem Boden und werfen Schatten, doppelt so lang wie sie selber, auf den hellen Untergrund. Wind kommt auf und zeichnet Wellenmuster in die Schneedecke, die Sonne steht tief am Himmel. Ich schließe meine Lider halb, weil das kräftige Weiß blendet, und schlurfe weiter. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>„Da!“ Berts Stimme unterbricht meine Gedanken. „Wölfe!“ Neugierig komme ich näher. Pfotenspuren im Schnee. Aber könnte das nicht auch wieder ein Luchs sein? Oder ein Hund? „Das war ein Wolf“, sagt Bert bestimmt, „hier im Linnuraba lebt ein Rudel von mindestens acht Tieren. Luchstatzen, erklärt er mir, wären etwas kleiner und die Krallen spitzer. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Hunde hingegen hätten dickere, kürzere Pfoten, die ein wenig dreieckig zulaufen. Diese Spuren aber seien eindeutig die eines Wolfes. Mein Ehrgeiz ist geweckt. Ich fordere Bert auf, den Spuren zu folgen, vielleicht bekämen wir ja doch das Rudel zu sehen. Zehn Minuten lang verfolgen wir die Fährte. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Am Waldrand gebe ich auf. Vermutlich hat der Wolf einen längeren Atem und schlüpft leichter durch dichtes Buschwerk hindurch und über umgefallene Bäume hinweg als ich. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Bis Anfang Februar bleibt das Rudel zusammen. Dann beginnt die Paarungszeit und die Alphatiere verdrängen ihre Konkurrenten. Abends, in der Dämmerung, könne man ihr Heulen hören, erzählt Bert. In der Paarungszeit seien viele Tiere unvorsichtiger, schon oft kam er im Februar viel näher an sie heran als üblich. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Nur nicht im Linnuraba. „Ab 1.Februar ist das Gebiet nördlich des Moors gesperrt“, sagt er. „Dort gibt es nämlich ein Steinadlernest.“ Schneeschuhtouren sind in dieser Gegend deshalb gegen Ende des Winters untersagt, und er führt Touristen durch andere Gebiete. Dann wird das Naturschutzgebiet wieder seinem Namen gerecht und ist einfach nur ein Vogelmoor. <o:p></o:p></SPAN></P> <P style="BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-style: italic" lang=DE>Die Reise wurde unterstützt von Enterprise Estonia und Air Baltic<BR><BR><BR>Lesen Sie im Web:<BR></SPAN><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-style: italic" lang=DE><SPAN class=datefloatright><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE><A href="http://www.welt.de"><FONT color=#800080 size=3 face="Times New Roman">www.welt.de</FONT></A><o:p></o:p></SPAN></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white" class=MsoNormal><FONT size=3><FONT class=alampealkiri2><FONT class=alampealkiri2><FONT class=alampealkiri2><SPAN class=wp_none><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE class=wp_none>23.01.2012</SPAN></SPAN><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE class=wp_none><o:p></o:p></SPAN></FONT></FONT></FONT></FONT></P> <P style="BACKGROUND: white"></SPAN><FONT class=punasuur><FONT color=#ff0000 size=2 face=Verdana><o:p><FONT color=#000000 size=3 face="Times New Roman">&nbsp;</FONT></o:p></P></FONT><BR><BR><FONT class=alampealkiri2>Lesen Sie:<BR></FONT></FONT><A href="http://www.welt.de/reise/article13828963/Tierisch-so-haben-Sie-Estland-noch-nie-gesehen.html" target=_blank>www.welt.de</A><BR><BR><A href="/static/files/086/winter_in_estland.jpg" target=_blank></A>&nbsp; Sun, 22 Jan 2012 18:59:01 GMT Thu, 26 Apr 2012 21:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1066 Estnischer Agrarminister Seeder zu Besuch in Berlin http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1056 <P style="MARGIN-BOTTOM: 12pt"><SPAN style="FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; FONT-SIZE: 12pt"><A href="/static/files/050/seederhelirvaldor.jpg" target=_blank><IMG title="Seeder, Helir-Valdor" border=0 hspace=10 alt="Seeder, Helir-Valdor" vspace=10 align=right src="http://www.estemb.de/static/files/050/t_seederhelirvaldor.jpg"></A></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal>Der estnische Landwirtschaftsminister Helir-Valdor Seeder nimmt vom 19. bis zum 22. Januar an der Internationalen Grünen Woche in Berlin teil. </P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p>&nbsp;</o:p></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal>Im Rahmen seines Besuches führt der Minister Gespräche mit den Landwirtschaftsministern von Georgien und Moldau. Der Minister trifft sich mit den Landwirtschaftsministern der Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, um die bisherige und künftige Zusammenarbeit zu besprechen. Ebenfalls trifft er&nbsp;mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH, Herrn Raimund Hosch, zu einem Gespräch zusammen.</P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><o:p>&nbsp;</o:p></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal>Ferner beteiligt sich&nbsp;der Minister am Internationalen Agrarministertreffen zum Thema „Ernährungssicherung durch nachhaltiges Wachstum – Landwirtschaftliche Nutzung knapper Ressourcen" teil.</P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><o:p>&nbsp;</o:p></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal>Der Minister besucht den estnischen Stand auf der Grünen Woche und die Estnische Botschaft. </P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><o:p>&nbsp;</o:p></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal>Weitere Informationen: </P> <P style="MARGIN-BOTTOM: 12pt"></SPAN><SPAN style="FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; FONT-SIZE: 12pt"><A href="http://www.agri.ee/" target=_blank>www.agri.ee</A><BR><BR><o:p></o:p></SPAN></P> <P style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" class=MsoNormal><o:p><FONT size=3 face="Times New Roman"><A href="http://www.bmelv.de/DE/Ministerium/IGW2012/IGW2012_node.html" target=_blank>www.bmelv.de</A>&nbsp;</FONT></o:p></P> <P>&nbsp;</P> Thu, 19 Jan 2012 07:38:07 GMT Sat, 21 Jan 2012 22:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1056 Estland - Musterschüler der Eurozone http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1043 Ein Bericht von dw-world über Estland<br><br><a href="http://mediacenter.dw-world.de/german/video/#!/358909/Estland_Musterschüler_der_Eurozone" target="_blank">http://mediacenter.dw-world.de</a><br><br><img title="Natur - Estland" border="0" hspace="10" alt="Natur - Estland" vspace="10" align="right" src="http://www.estemb.de/static/files/040/t2_100_0384.jpg"><br> Thu, 05 Jan 2012 10:42:35 GMT Sat, 21 Jan 2012 22:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1043 n-ost sucht Korrespondenten/in für Estland http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1036 Das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost setzt sich mit einem europaweiten Korrespondentennetz in Berlin für eine hintergründige und differenzierte Berichterstattung aus Osteuropa ein. <BR><BR>Im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt n-ost die tägliche europäische Presseschau euro|topics. Auf www.eurotopics.net bietet die Presseschau täglich Kommentarausschnitte aus den 27 EU- Ländern und der Schweiz in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch). <BR><BR>Für euro|topics sucht n-ost ab dem 1. Februar 2012<BR>&nbsp;<BR><FONT class=alampealkiri2>eine/n Estland-Korrespondent/in<BR></FONT>&nbsp;<BR><U>Voraussetzungen: <BR></U><BR>· journalistische Ausbildung (Journalistik-Studium, Volontariat oder vergleichbare Ausbildung) sowie journalistische Erfahrung (bevorzugt im Online- oder Agenturbereich)<BR>· Fähigkeit, auf den Punkt knackige Teaser zu schreiben<BR>· Breite und fundierte Kenntnis aktueller europäischer Themen<BR>· sehr gute Estnisch-Kenntnisse und Beherrschung von Deutsch auf muttersprachlichem Niveau<BR>· ausgeprägte Kommunikationskompetenz und Offenheit für die gemeinsame Arbeit in einem internationalen Netzwerk unter dem Dach einer medienpolitischen NGO<BR>· Lust, früh zu arbeiten, aber auch früh fertig zu sein <BR>· Fähigkeit, auch unter hohem Zeitdruck zuverlässig zu arbeiten<BR>· Wohnsitz und Lebensmittelpunkt in Estland <BR>· Bereitschaft, sich mit dem Online-Redaktionssystem vertraut zu machen Bewerber, die zusätzlich sehr gute Lettisch- und/oder Litauisch-Kenntnisse haben, können sich gleichzeitig auf die entsprechenden Stellen für Lettland bzw. Litauen bewerben, die wir zeitgleich ausschreiben. <BR><BR><U>Stellenprofil:<BR></U>&nbsp;<BR>· tägliche Auswertung meinungsbildender estnischer Online- und Printmedien (inklusive wichtiger Blogs)<BR>&nbsp;· tägliche Ausarbeitung und Übersetzung von ein bis zwei Zitaten aus den wichtigsten Meinungsartikeln, Reflexionen, Essays und Kommentaren (jeweils rund 1.000 Zeichen) <BR><BR>Wir freuen uns über aussagekräftige Kurzbewerbungen (max. eine Seite Motivation und kurzer tabellarischer Lebenslauf, Angabe von zwei Referenzen) als ein (!) PDF-Dokument (maximal 1 MB) bis 19. Januar 2012, 10 Uhr, per E-Mail an bewerbung@n-ost.org. <BR><BR><U>Weitere Infos:<BR><BR><A href="http://www.n-ost.org/" target=_blank>www.n-ost.org</A></U> Wed, 04 Jan 2012 09:49:47 GMT Sat, 21 Jan 2012 22:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1036 Süddeutsche: Städtereise nach Tallinn in Estland http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1035 <P style="LINE-HEIGHT: 13.2pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 3" class=MsoNormal><SPAN style="COLOR: #333333; mso-ansi-language: DE" lang=DE><FONT class=alampealkiri1>Kunstvoll feiern<BR></FONT><BR><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p>03.12.2012<BR><FONT class=alampealkiri2>Reisetipps von Matthias Kolb</FONT></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white" class=updated1><SPAN style="FONT-SIZE: 12pt; mso-ansi-language: DE" lang=DE></SPAN></P> <ADDRESS style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE><A href="mailto:reise-online@sueddeutsche.de"><BR></A></SPAN></ADDRESS> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; MARGIN: auto 0cm; BACKGROUND: white" class=entry-summary><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE><STRONG>Tallinn hatte den Titel "Kulturhauptstadt 2011" zwar verdient, aber nicht nötig - längst ist die Stadt kein Geheimtipp mehr. Die Esten nutzten den Rummel, um Independent-Kultur zu fördern, noch mehr Partys zu feiern und ihre Hauptstadt skandinavischer zu machen. <o:p></o:p></STRONG></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Am Ende kam das Feuer. Eine Stunde hatten 2000 Zuschauer bei Minusgraden am Hafen von <A href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Tallinn">Tallinn</A> ausgeharrt, um 55 einminütige Kurzfilme von Tom Tykwer, Rafi Pitts oder Michael Glawogger zu sehen. Die Regisseure hatten sich kurz vor Weihnachten an der Performance "60 seconds of solitude in the year zero" (<A href="http://60sec.ee/avaleht">60sec.ee</A>) beteiligt, mit der das Programm von Tallinn 2011 abgeschlossen wurde. Nach dem letzten Film verdunkelte sich die Leinwand, dann ging der Projektor in Flammen auf und ein Pyrotechniker entzündete die Filmrolle. Funken sprühten und alle Augen blickten auf die Leinwand. Doch anstatt umzukippen, blieb sie&nbsp;stehen.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Mitorganisator Veiko Õunpuu störte die Panne nicht: Das Anliegen, die Kommerzialisierung des Kinos zu kritisieren, war gelungen. Den Regisseur ärgert, dass immer mehr Filme auf Festplatten kopiert werden, während überall Kinos schließen. Daher der radikale Ansatz der Performance: Da keine zweite Filmrolle existiert, lebt die Kunst nur in den Köpfen&nbsp;weiter.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>"60 seconds of solitude in the year zero" war eines der ehrgeizigsten Projekte, die im Programm der Europäischen Kulturhauptstadt präsentiert wurden. Mit 15 Millionen <A href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Euro">Euro</A> war das Budget recht bescheiden, weshalb die Organisatoren neben Konzerten, Ausstellungen und Theater auf kleinere Projekte setzten: Diese sollten und sollen den Tallinnern unbekannte Ecken ihrer Stadt zeigen, für Touristen interessant sein - und über das Kulturhauptstadtjahr hinaus Bestand&nbsp;haben.&nbsp;<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>So entsteht direkt an der <A href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Ostsee">Ostsee</A> und in Gehdistanz zur mittelalterlichen Altstadt eine Promenade namens "Kulturkilometer" für Spaziergänger und Radler, die zum neuen Meeresmuseum führt. "In der Sowjetzeit war der Zugang ans Meer an dieser Stelle verboten, das war militärisches Sperrgebiet", sagt Maris Hellrand von der Stiftung Tallinn 2011. Zwanzig Jahre nach der Unabhängigkeit entdecken die 1,4 Millionen Esten ihre Hauptstadt neu und gewinnen das Gefühl zurück, direkt am Wasser zu&nbsp;wohnen.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Aus Holz haben junge Architekten kleine Badeinseln, Bänke und Umkleidekabinen gebaut, damit die Anwohner im Sommer im Meer schwimmen können. Dieser Strand namens Kalarand ist nur fünf Minuten vom Zentrum entfernt und die Architekten hoffen, dass engagierte Talliner Bürger diesen Ort nicht privaten Investoren überlassen, die ähnlich wie in Kopenhagen oder Stockholm teure Lofts am Wasser bauen&nbsp;wollen.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Tallinn 2011 förderte Nachbarschaftsinitiativen ebenso wie Urban Gardening-Projekte oder das Rooftop Cinema: Auf dem Dach eines Einkaufszentrums wurden den Sommer über Filmklassiker gezeigt.&nbsp; Neben der <A href="http://www.tallinnmusicweek.ee/">Tallinn Music Week</A> wird auch das <A href="http://www.katusekino.ee/">Katusekino</A> wegen des großen Erfolgs 2012 wieder stattfinden, so dass auch Touristen "Casablanca", Alfred Hitchcocks "Psycho" oder Woody Allens "Vicky Cristina Barcelona" in Originalversion über den Dächern der Stadt genießen&nbsp;können.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Vor und nach dem Film blicken sie auf die mächtigen, meterdicken Mauern und die Wehrtürme, welche die Hansestadt Reval einst vor Angreifern&nbsp;schützten.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 13.2pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 3" class=MsoNormal><SPAN style="COLOR: #333333; mso-ansi-language: DE" lang=DE><STRONG>Finnen, Fisch und "Ö"<o:p></o:p></STRONG></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Im Inneren des Mauerrings führt ein Gewirr aus kleinen Straßen und gepflasterten Gassen durch die <A href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Altstadt">Altstadt</A>, in dem sich mancher Neuling verlaufen hat. Den schönsten Blick über die Stadt hat man vom Domberg, zu dem die steile pikk jalg führt. Wo heute Ölbilder verkauft werden, standen einst Soldaten: Jahrhundertelang war die Stadt geteilt. Unten, rund um das historische Rathaus, wohnten Handwerker und Kaufleute, oben residierte die&nbsp;Macht.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>In der Domkirche erinnern Grabplatten an den einflussreichen deutschen Adel und mit der Newskij-Kathedrale, in der nun Großmütter goldene Ikonen küssen, zeigte Russlands Zar seinen Anspruch auf die Stadt. Im nahen <A href="http://www.bogapott.ee/go/en">Café Bogapott</A> gibt es nicht nur leckere Salate und Kuchen: Vor den Augen der Besucher wird Keramik hergestellt und Mitmachen ist&nbsp;erlaubt!<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Wer auf die Ostsee hinunter schaut, sieht die viele Fähren, die stündlich zwischen den 80 Kilometer entfernten Hauptstädten <A href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Tallinn">Tallinn</A> und Helsinki kreuzen. Während sich vor allem im Hochsommer Besucherscharen in Sandalen und Shorts aus den riesigen Kreuzfahrtschiffen in die Altstadt ergießen, die der als Minnesänger und Burgfräulein verkleidete Studenten warten, reisen die Finnen das ganze Jahr über nach Tallinn. Sie schätzen nicht nur die deutlichen niedrigeren Preise für Alkohol, sondern lassen sich auch in den Spas verwöhnen. Für 23 bzw. 13 Euro entspannen Besucher in den Wellness-Oasen der Nobelhotels <A href="http://www.swissotel.com/EN/Destinations/Estonia/Swissotel+Tallinn/Hotel+Home/Hotel+Description">Swissotel</A> und <A href="http://www.telegraafhotel.com/telegraph-hotel-tallinn">Telegraaf</A>, weitere Adressen für Massagen und Maniküre sind etwa <A href="http://www.dayspa.ee/">DaySpa</A> oder <A href="http://www.baborspa.ee/">BaborSpa</A>.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Die Esten lassen sich von den Nachbarn im Norden ebenfalls inspirieren, was etwa bei den Arbeiten der jungen Designer deutlich wird, die in der Boutique <A href="http://www.nunordik.ee/">Nu Nordik</A> oder im <A href="http://www.edl.ee/news/estonian-design-moves-to-the-fish-port">Haus des Estnischen Designs</A> Möbel, Accessoires und Kleidung anbieten. Schwedische Mode wird im <A href="http://www.sfaar.ee/">Sfäär</A> verkauft. Wer nach dem Shoppen neue Energie braucht, geht die Treppe hinunter ins angrenzende Lokal. Die Küchenchefs setzen auf Fisch, etwa frische Renke oder Fischfrikadellen mit Wachteleiersalat. Fleischfreunde wählen Lammpastete, gewürzt mit Chili und&nbsp;Koriander.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Noch ambitionierter wird direkt nebenan im <A href="http://www.restoran-o.ee/?action=page.home&amp;lang=eng">Ö</A> gekocht, das 2010 zum besten Restaurant der Stadt gekürt wurde. Dass das Interieur dort komplett in Schwarz gehalten ist, hat womöglich einen guten Grund: Öö bedeutet auf Estnisch&nbsp;"Nacht".<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Neben dem Kulturhauptstadtjahr hat sicher auch die Einführung des Euro am 1. Januar dazu beigetragen, dass <A href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Estland">Estland</A> 2011 einen Besucherrekord verzeichnete: Mehr als 1,5 Millionen Menschen reisten bis Oktober an die Ostsee, darunter fast 100.000 Deutsche. Auch das <A href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/euro-jubilaeum-im-baltikum-estlands-verflixtes-erstes-jahr-1.1246868">Image des "Euro-Musterschülers"</A>, der mit niedriger Staatsverschuldung und hohem Wirtschaftswachstum auf sich aufmerksam machte, lockte viele Gäste an, wie Hoteliers&nbsp;berichten.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Die Jüngeren reisen aber vor allem an die <A href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Ostsee">Ostsee</A>, weil sie neugierig auf die besondere Mischung aus Hanse und High-Tech sind und auch prüfen wollen, ob die New York Times recht hatte, die Tallinn 2006 zur "<A href="http://www.nytimes.com/2006/01/22/travel/22tallinn.html%20">Party-Hauptstadt des Jahres</A>"&nbsp;erkor.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 13.2pt; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; BACKGROUND: white; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 3" class=MsoNormal><SPAN style="COLOR: #333333; mso-ansi-language: DE" lang=DE><STRONG>Quallendrink in der Valli Baar<o:p></o:p></STRONG></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Da in den Clubs vor zwei Uhr morgens wenig los ist, bleibt genug Zeit, um einige Kneipen und Bars der Altstadt zu erkunden. Beliebt bei Bierfans aus dem In- und Ausland ist <A href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Tallinn">Tallinns</A> ältestes Pub <A href="http://www.hellhunt.ee/eng/main">Hell Hunt</A>, während sich Künstler, Werber und Medienleute seit einiger Weile im <A href="http://www.anothertravelguide.com/eng/europe/estonia/tallinn/destinations/restaurants/must_puudel">Must Puudel</A> treffen, einem Retro-Laden mit Konzerten und Lesungen. Tagsüber gibt es im schwarzen Pudel aber auch leckere&nbsp;Snacks.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Fans von Live-Musik sollten sich über das Programm des <A href="http://www.vonkrahl.ee/en">Von Krahl</A> informieren, während Elektro-Fans ins <A href="http://www.balou.ee/">Balou</A> oder zur "Mutant Disco" eilen: <A href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Estland">Estlands</A> beste Party steigt zwischen den Sitzreihen des Soprus-Kinos. Gegenüber liegt die Valli Baar, deren Einrichtung noch aus der Sowjetzeit stammt und die für den "Milli Mallikas" berühmt ist: Zwischen Wodka und Tequila schwimmt eine große Portion Tabasco. Das feurige Getränk ist als Quallendrink&nbsp;bekannt.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>Wer sich über die Zeit zwischen 1944 und 1991 informieren möchte, in der Estland mit seinen 1,4 Millionen Einwohnern zur Sowjetunion gehörte, ist im <A href="http://www.okupatsioon.ee/">Okkupationsmuseum</A> richtig. Damals wohnten Ausländer im <A href="http://goeasteurope.about.com/od/estoniatravel/p/Kgb-Hotel-Museum-In-Tallinn.htm">Viru-Hotel</A>, wo der KGB 60 Zimmer verwanzt hatte und heute ein sehenswertes Museum im 23. Stock die Paranoia des Geheimdienstes illustriert. Sowjetkitsch und anderen Plunder finden Suchende am Samstag auf dem Telliviski-Flohmarkt oder auf dem Markt Balti Jaama&nbsp;Turg.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="COLOR: black; mso-ansi-language: DE" lang=DE>In der 400.000-Einwohner-Stadt lässt sich fast alles zu Fuß erreichen. Gerade bei gutem Wetter ist es aber schön, sich etwa bei <A href="http://www.citybike.ee/">Citybike</A> ein Fahrrad zu mieten und am Wasser und an alten Holzhäusern vorbei zum <A href="http://www.lauluvaljak.ee/eng/">Sängerfestgelände (estnisch: Lauluväljak)</A> zu fahren. Auf der muschelförmigen Bühne singen regelmäßig Chöre für bis zu 100.000&nbsp;Zuschauer.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="mso-ansi-language: DE" lang=DE>Im Sommer lohnt sich ein Abstecher zum Strand von Pirita oder ein Picknick im Park des Kadriorg. 1718 ließ sich Zar Peter I. das Schloss mit Meeresblick 1718 bauen. Kunstfreunde sollten unbedingt das <A href="http://kumu.ee/en">KUMU</A> besuchen, das wie ein schwarzer Keil in den Schlosspark hinein ragt. In der obersten Etage finden wechselnde Ausstellungen von zeitgenössischen Künstlern statt. Zurück im Zentrum lockt das "<A href="http://ekkm-came.blogspot.com/">Contemporary Art Museum of Estonia</A>", das Werke von jungen Künstlern aus dem In- und Ausland präsentiert. Es existierte jahrelang als illegales Guerilla-Museum in einem alten Fabrikgebäude in der Nähe des Hafens und wurde im Kulturhauptstadtjahr institutionalisiert. So bleiben die provokanten Ausstellungen den Bürgern von Tallinn sowie den Touristen auch über 2011 hinaus&nbsp;erhalten.<o:p></o:p></SPAN></P> <P style="LINE-HEIGHT: 14.75pt; BACKGROUND: white"><SPAN style="mso-ansi-language: DE" lang=DE>Sueddeutsche.de GmbH<SPAN style="COLOR: black"><o:p></o:p></SPAN></SPAN></P>Lesen Sie den Artikel im Internet:<BR><A href="http://www.sueddeutsche.de/reise/staedtereise-nach-tallinn-in-estland-kunstvoll-feiern-1.1247577" target=_blank>www.sueddeutsche.de</A> Tue, 03 Jan 2012 14:18:47 GMT Sat, 21 Jan 2012 22:00:00 GMT http://www.estemb.de/startseite/presse/aid-1035