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F.A.Z. schreibt über das Treffen der Außenminister in Riga

24.08.2012

Westerwelle besucht Lettland

Artikel aus der F.A.Z.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und die Außenminister der drei baltischen Staaten haben am Donnerstag in der lettischen Hauptstadt Riga die EU angesichts der Schuldenkrise zu mehr Einigkeit aufgerufen. In einer gemeinsamen Erklärung zum Jahrestag der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Pakts am 23. August 1939 erinnerten die vier Minister daran, dass Europa auf die „Kraft geteilter Werte, nicht auf das fragwürdige Recht des Stärkeren“ baue. Hitler und Stalin schlugen Estland, Lettland und Litauen in dem Vertrag der sowjetischen Einflusssphäre zu; in der Folge wurden die drei Länder von der Sowjetunion besetzt und konnten erst im Sommer 1991 wieder ihre Unabhängigkeit erlangen. In der Erklärung der Außenminister wird davor gewarnt, dass Europa infolge der Euro-Krise „zwei Jahrzehnte nach dem Fall der Berliner Mauer“ wieder eine Spaltung drohe, dieses Mal zwischen Norden und Süden. In der Erklärung wird daran erinnert, dass die baltischen Staaten durch entschlossene Reformen die Krise überwunden hatten, in die sie Ende 2008 geraten waren. Westerwelle war zu dem regelmäßigen Treffen der Außenminister der vier Länder nach Riga gereist, das seit Mitte der neunziger Jahre jährlich in einem anderen der baltischen Staaten stattfindet. (F.A.Z.)

F.A.Z., 24.08.2012

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