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ESTLAND auf der Messe BOOT

21.01.2017 - 29.01.2017

BootPressemitteilung

Fünf estnische Weltpremieren auf der boot


Ausstellungsfläche im dritten Messejahr nahezu verdoppelt


Düsseldorf.  Alle guten Dinge sind drei: Nach der Premiere 2015 und dem dezentralen Gemeinschaftsstand zur 47. boot kommen nächstes Jahr gleich mehrere Weltpremieren aus Estland nach Düsseldorf. Mit insgesamt 879 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird der nordbaltische Auftritt auf der Internationalen Wassersportmesse vom 21. bis 29. Januar fast doppelt so groß wie bisher. 13 Anbieter stellen ihre maritimen Produkte von Motor- und Segelbooten bis zu touristischen Dienstleistungen in fünf Hallen vor. Die Bedeutung unterstreicht der neue Botschafter der Republik Estland, Mart Laanemäe, mit seinem Besuch des Estlandempfangs am Montag (23. Januar) um 15.30 Uhr.

Ein Zentrum estnischer Bootsbaukunst wird die Motorboot-Halle 10 mit dem Stand E73. Auf 432 Quadratmetern sind gleich sechs verschiedene Aussteller mit allen fünf Weltpremieren vertreten. Deshalb wird hier der Estland-Empfang mit Präsentation der Neuheiten abgehalten, zu dem auch die Vertreter aller anderen Unternehmen unter der blau-schwarz-weißen Flagge bei Köstlichkeiten des Landes zusammenkommen. 2015 bauten 26 estnische Werften Freizeitboote aller Art. Nach einer Studie des Small Craft Competence Center SCC machten 238 Mitarbeiter einen Umsatz von gut 14 Millionen Euro. Deutschland hat voriges Jahr Finnland als Exportland Nummer zwei hinter Schweden abgelöst.

Von Beginn an dabei hat Alunaut OÜ aus Tornimä auf Saaremaa in Deutschland bereits Fuß gefasst. Derzeit ist unter anderem ein Rettungsboot für das Deutsche Rote Kreuz in Bau. Diesmal zeigt Werftchef Mark Muru sein neustes Schlauchboot, die Weltpremiere des A6 RIB, sowie mit der AC-18 im CC-Decklayout (Rundumlauf um den Steuerstand) die Taufe des 6,10-Meter-Modells aus der erfolgreichen Reihe der offenen Alumobos, von denen auch die AC-12 und AC-14 zu sehen sind. Das AC-18 für fünf Personen ist 2,20 Meter breit, 1,70 Meter hoch und wiegt rund 750 Kilogramm. Außerdem wurde eine leichtere und preiswertere L-Version des AC-14 entwickelt, ebenfalls eine Weltpremiere. Sie ist auch aus vier Millimeter starkem Aluminium gebaut, allerdings ohne doppelten Boden und weniger Verstärkungen als die superrobuste Urversion.

Das A6 RIB misst 6,70 Meter in der Länge, ist aber im Gegensatz zu den aufwändigeren, größeren Schwestern A7 und A8 nur 2,50 Meter breit. Denn ohne Sondergenehmigung trailerbar war eine häufige Anforderung der Kunden. Bei drei Meter Höhe und 1.200 Kilogramm Gesamtgewicht reicht ein Mittelklassewagen als Zugfahrzeug. Das Boot trägt dennoch bis zu zehn Personen und wird mit 150-PS-Außenborder weit mehr als 30 Knoten (60 km/h) schnell. Es soll 55.000 Euro kosten und ist damit auch deutlich erschwinglicher als die größten Arbeitsschlauchboote aus dem Hause Alunaut.


Zwei weitere Firmen beteiligen sich 2017 erstmals am estnischen Gemeinschaftsstand. Nordtenwest OÜ aus Viimsi vald an der Bucht von Tallinn stellt kleine Arbeits- und Motorboote her. Der vielseitig einsetzbare Trimaran Kalamarie i6.7 feiert am Rhein seine Weltpremiere. Der 6,69 Meter lange Dreirümpfer hat einen geringen Tiefgang von nur 39 Zentimetern, wodurch er sich für Flachwasserbereiche besonders eignet. Der 200-PS-Jet-Antrieb per Wasserstrahl ist genau darauf ausgerichtet. Bei einer Breite von 2,51 Meter und Höhe von 2,77 Meter sowie einem Leergewicht von 1.450 Kilogramm bleibt er problemlos trailerbar. Der Preis liegt unter 50.000 Euro.

Die Bootswerft Eysyla Yard OÜ wurde 2015 in Kuressaare auf der Insel Saaremaa gegründet und baut besonders robuste Aluminiummotorboote für zwei norwegische Marken. Die brandneue Styx Exponent 78 ist ein schwerwettertaugliches Boot der Acht-Meter-Klasse. Die besondere Struktur des AirYX-Rumpfs mit Luftkanälen und Längsstegen sowie tiefer V-Form (45 Grad vorn, 25,5 Grad mittig und 24 Grad achtern) soll jede Welle meistern. Damit das nicht „ins Kreuz geht“, hat Designer Bogdan Tovstonog ergonomische, stoßgedämpfte Sitze entwickelt. Für acht Personen zugelassen wählt der Eigner eine Motorisierung zwischen 150 und 350 PS. Topsspeeds von mehr als 45 Knoten sind möglich.

Die boot wird zudem Deutschlandpremiere der AluVenture 6500 CC. Das 6,50-Meter-Motorboot der CE-Kategorie C genießt bereits eine große Nachfrage von Sportanglern. Windschutzscheibe und Dach aus speziellen Kunststoff schützen die bis zu sechsköpfige Crew vor Spritzwasser, wobei der hohe Bug bereits für seegängige Fahreigenschaften sorgt.

Motorisiert zwischen 90 und 200 PS wird das Boot fast 40 Knoten schnell.

Unter den drei weiteren Ausstellern in Halle 10 befinden sich zwei Stammgäste und ein Neuling. Nord Boats OÜ aus Valga zeigt drei Modelle der NORD-Boote aus GfK, die Classic 460, die Comfort 460 und die Commander 480. Fünf Beispiele der FloatMe-Stegpontons kommen von Paadisildade OÜ aus Tartumaa. Neu dabei ist Composite Plus OÜ aus Laheküla (Saarema) mit Formbauteilen ihrer 5-Achs-CNC-Fräse, die unter dem Markennamen Baltic Tooling vertrieben werden.


Das neue Flaggschiff estnischer Segelyachten steht in der Halle 15 auf dem Stand B03. Die Saare 46sc ist die größte Schwester der Traditionswerft Saare Yachts aus Kuressaare, deren Deutschlandsitz seit einigen Monaten bei Yachtsport Eckernförde liegt. Die ausgesprochen aufwändige und solide Bauweise im Vakuum-Infusionsverfahren mit großflächigen Laminaten an der Rumpf-/Deckverbindung, der Bodengruppe und den Schotten kennzeichnet auch die 14,14 Meter lange und 4,20 Meter breite 46er aus. Der individuell mit Holzhandarbeiten eingerichtete Salon wird aus dem tiefen Cockpit mit bequemen Duchten über lediglich vier Stufen erreicht. Mit gut 130 Quadratmetern Segelfläche am Wind und 222 Quadratmetern vor dem Wind scheut die Saare 46sc keinen Vergleich. Daneben wird auch die Saare 41ac zu sehen sein.


Ebenfalls in der Segelboothalle 15 auf Stand B44 wird Polar Yachts Manufactory OÜ aus Pärnu vertreten sein. Mit dem Folkeboot und der Varianta 18 bringt die Werft zwei echte Klassiker auch für Einsteiger in den Segelsport auf die Messe. Der breitenvariable Hochseekatamaran Futura 49 wird genauso anhand eines Modells vorgestellt, wie die Einrumpfyacht Polar 55. Außerdem von Polar: die Einrichtungsmodule Buddybox.

Die Wasserskianlage mit 6,80-Meter-Liftturm, überdachter Plattform sowie Zuggeschirr und Kicker (für Sprünge) der Firma Snow & Wakeboard Solutions aus Tartu steht erneut in der Halle 1, (Stand B48). Ein starkes estnisches Standbein mit vier Standorten in der Entwicklung und Produktion hat die maritime Lifestyle-Marke Marinepool, die in Halle 11 auf Stand H41 ausstellt.


Ein Spiegelbild des bekannter und beliebter werdenden Wassersportreviers Estland sind inzwischen zwei Charterunternehmen auf dem touristischen Gemeinschaftsstand B74 in Halle 13. Sowohl die Nord Sail Grupp OÜ aus den ehemaligen Olympiahafen Pirita als auch die Spinnaker OÜ (sailing.ee) aus der Altstadtmarina offerieren in der Hauptstadt Bareboat-Charter und mehr. Unterstützt wird der Auftritt durch die Präsenz und touristische Beratung des Estonian Tourist Boards sowie der estnischen Wirtschaftsförderung Enterprise Estonia, die erneut für den dezentralen Gemeinschaftsstand ihres Landes verantwortlich zeichnet.


Weitere Informationen zum Wirtschaftsstandort Estland finden Sie unter:

Wirtschaftsförderung Estlands / Enterprise Estonia

www.investinestonia.com und www.tradewithestonia.com


Estonian Tourist Board / Enterprise Estonia
www.visitestonia.com

Small Craft Competence Center 

http://www.scc.ee/ship-recreational-craft-manufacturing/


Über die estnische Wirtschaftsförderung Enterprise Estonia

Enterprise Estonia (EAS) ist die wichtigste Einrichtung des Landes zur Förderung der estnischen Wirtschaft und des Unternehmertums. Ihre Mission ist es, die estnische Wirtschaft voranzubringen und internationale Handelsbeziehungen zu fördern.

Zu Aufgaben der Auslandsvertretung in Deutschland gehört es, die Förderung der estnischen Wirtschaft durch Vermittlung deutscher Direktinvestitionen nach Estland; Unterstützung estnischer Unternehmen bei der Suche nach Kooperationspartnern und neuen Absatzmöglichkeiten, sowie Vermarktung des attraktiven Reiseziels Estland.

Gleichzeitig verfolgt die Vertretung mit ihren Tätigkeiten allgemein das Ziel, eine bessere öffentliche Wahrnehmung zu erreichen.


Nähere Infos und Pressekontakt:


Frau Riina Leminsky

Wirtschaftsförderung Estlands / Enterprise Estonia

Kleine Reichenstraße 6

20457 Hamburg

Tel.: +49 (0)40/3038-7899

Mobil: +49 (0)162/934-5682

Email: hamburg@estonia.eu


 

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