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Ausstellung von August Künnapu in Berlin

24.04.2009 - 30.05.2008

GIEDRE BARTELT GALERIE
Linienstr. 161/ Ecke Kleine Hamburger Str., 10115 Berlin
Tel.  030/88 520 86
Fax  030/88 67 55 68

www.giedre-bartelt-galerie.com

August Künnapu

Die DDR - ich liebe Dich

Bilder 1999 - 2009

24. April - 30. Mai 2009. Mi - Sa 14 - 18 Uhr
Eröffnung: Freitag, 24. April 19 - 21 Uhr

Künnapu 1

August Künnapu (*1978) betrat die Kunstszene Estlands Ende 1990er Jahre und erregte sofort die Aufmerksamkeit der Kritiker und Kuratoren. Seine erste Einzelausstellung brachte ihm den Titel "Wunderkind der neuen estnischen Malerei" ein, deren Einzigartigkeit und Aktualität ein neues Gefühl der Wirklichkeit - grotesk und visionär zugleich - erzeugen. Das Image eines exklusiven Künstlers ist bis heute geblieben: im Prinzip bleibt Künnapu ein einmaliger Akteur, der keiner künstlerischen Hauptströmung oder Tendenz folgt. Estnische Kritiker haben seinen Stil als "Bad Painting", "Post-Naivität" oder "Neo-Pop" britischer Herkunft umschrieben.

Künnapu 2

Künnapu selbst hat in London studiert. Er war der Bewegung der Young British Art nahe und charakterisiert diese als "originell, ursprünglich, brillant, intelligent und spontan", alles Begriffe, die auch auf seine eigene Arbeit angewendet werden können. Wobei der beste Vergleich für die Malerei Künnapus Martin Maloney zu sein scheint, der ebenfalls figürlich naiv arbeitet. Aber anders als bei den kleinen komikartigen Erzählungen Maloneys fehlen Künnapu die den Briten eigene Schockstrategie, der selbstverständliche Konzeptualismus und Ironie. Charakteristisch für seine Malerei sind Aufrichtigkeit und ein gewisser Utopismus; seine Dekonstruktion ist freundlich und die Wirklichkeitsverschiebung weich.


Elnara Taidre


Künnapu 3

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