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Estnischer Filmabend

21.01.2010

am Donnerstag, den 21.Januar um 21.00

im "Club der polnischen Versager"

Ackerstrasse 168
10115 Berlin- Mitte    

U8 Rosenthaler Platz

Eintritt frei - Spenden erbeten

Aljoscha

Estland 2008, 67 Min, Sprache: Estnisch/Russisch mit engl. UT, Regie: Meelis Muhu, Filmstudio InRuum

Nach der Wiedererlangung der Selbstständigkeit 1991 wurden in Estland die meisten sowjetischen Monumente beseitigt. Der Bronzesoldat Aljoscha blieb jedoch an seinem Platz im Stadtzentrum von Tallinn. Während das Denkmal für national gesinnte Esten die sowjetische Okkupation symbolisierte und den Anfang der stalinistischen Repressionen in Estland markierte, war es für viele Russen eines der wenigen erhalten gebliebenen Symbole, die sie mit Russland und der russischen Identität verband.

Die Dokumentation "Aljoscha" zeigt Esten und Russen, die sich im Laufe der Zeit zu verschiedenen Anlässen vor dem Monument versammelt haben. Im Mittelpunkt des Films steht das ritualisierte Verhalten der Menschen, in dem die sich widersprechenden Auffassungen von der estnischen Geschichte deutlich werden. Die Meinungsverschiedenheiten eskalierten in schweren Unruhen im April 2007 und der Versetzung des Monuments.

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