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Botschafter Laanemäe in Velten

07.10.2011

Artikel über den Besuch des Botschafters Dr. Mart Laanemäe in der Zeitung „Märkische Allgemeine“

Botschafter der Republik Estland trifft Wirtschaftsvertreter aus Oberhavel

VELTEN - Rolf Schmidt, Geschäftsführer der Ofenfabrik Schmidt, Lehmann und Co., hat den ersten Schritt getan. Er lud den Botschafter der Republik Estland, Mart Laanemäe, einfach zu sich in die Ofenfabrik ein und Firmenchefs sowie Vertreter der hiesigen Wirtschaftsorganisationen dazu. So kam ein Kreis von Leuten zusammen, der die Keimzelle für gute Wirtschaftsbeziehungen zwischen Estland und Deutschland sein könnte.

Schmidt selbst ist ein gutes Beispiel dafür. Auf einer Kunstausstellung in Brieselang, hier stellten Künstler aus Estland aus, lernte Schmidt den Botschafter von Estland kennen. Kurze Zeit später kam eine Delegation aus Estland nach Velten zu Rolf Schmidt und zeigte Interesse für Keramik. Schmidt lieferte später Maschinen, die er nicht mehr benötigte, nach Estland. In der Stadt Tartu produziert heute die Fabrik „Tartu-Keramika“ nach Modellen aus Velten Ofenkacheln.

Der Botschafter äußerte gestern den Wunsch nach weiteren Kontakten mit deutschen Firmen. Er stieß damit in Velten auf offene Ohren. „Lassen Sie uns über die Außenhandelskammer eine Delegation zusammenstellen für eine Reise im Jahr 2012 nach Estland“, schlug Peter Heydenbluth, Chef der Entsorgungs- und Recyclingfirma ERV, vor. Auch Ulf-Peter Degebrodt, Geschäftsführer der Kraftfahrzeug-Fertigung-Landtechnik GmbH (KFL) bot sich an, Landwirte für eine solche Reise zusammenzuholen. Unterstützung signalisierten der Mittelstandsverband Oberhavel, die Industrie- und Handelskammer, der Landkreis sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Oberhavel, Winto.

Botschafter Laanemäe zeigte sich sehr erfreut. Mehr könne man von einem solchen Treffen wie gestern in Velten nicht erwarten. Zur Grünen Woche käme stets eine große Delegation estnischer Unternehmer nach Berlin, berichtete er. Da könne man die Reise vorbereiten. Zudem bot sich der Botschafter an, zur Europawoche in Schulen zu sprechen.

Mart Laanemäe erwähnte unterschiedliche Denkweisen der Esten und der Deutschen. Letztere seien zielorientiert. Für die Esten sei schon der Weg, der Altes und Neues zusammenführe, ein kulturelles Gut. Das fanden die deutschen Firmenchefs gestern im Ofenmuseum interessant und nachahmenswert. (Von Marion Bergsdorf)

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