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Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung in der Botschaft

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22.05.2017

In der Botschaft

 

am Montag, dem 22. Mai 2017, von 18:00 bis 20:30 Uhr,

 

Buchvorstellung

 

Mihkel Mutt:

„Das Höhlenvolk. Lebensbilder aus der estnischen Gesellschaftschronik“

 

und

 

Ausstellungseröffnung

 

Siima Shkop:

„Die Propagandaplakate der Klassikerin des zeitgenössischen graphischen Designs“

 

Begrüßung:

Botschafter Dr. Mart Laanemäe

 


Mihkel Mutt (geb. 1953) gehört zu den interessantesten Autoren Estlands. Sein Werk zeichnet sich aus durch einen englischen Sinn für Humor, Ironie und ein kritisches Interesse an den großen Erzählungen seiner Nation.

„Das Höhlenvolk“ beschreibt die Jahre zwischen 1960 und 2010: Sowjetzeit, das langsame politische Erwachen, Perestroika, die Singende Revolution, der große Optimismus zu Beginn der Unabhängigkeit, die bittere Enttäuschung und die allmähliche Anpassung. Vor dem politisch-historischen Hintergrund stehen die vielseitigen Perspektiven und persönlichen Schicksale.

Das bunkerartige Café in Tallinn, bekannt als „Die Höhle“, ist das Epizentrum der estnischen Boheme während der Sowjet-Ära. Dort, unter der Erde, entflieht das  „Höhlenvolk“ der tristen Realität mit Wodka und großen Diskussionen.

Das Buch erschien im Kommode Verlag GmbH, Zürich. Aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt.

 

 

Siima Shkop (1920-2016) zählte in der Sowjetzeit zu den beliebtesten estnischen Kinderbuch-Illustratorinnen und den führenden Plakatkünstlerinnen.

Die Ausstellung zeigt ihre Sowjet-Poster aus den Jahren 1946-1960,  authentische und einmalige Originale mit hohem künstlerischen Wert, die zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt werden. Die Aktualität und die Bedeutungsvielfalt ihrer Plakate überrascht und fasziniert zugleich. In den letzten Jahren hat das Interesse für die Plakatkunst des vorigen Jahrhunderts erheblich zugenommen. Man sieht diese Art der Kunst mit anderen Augen als damals: Die künstlerische Bedeutung und pure Ästhetik, die früher von der politisch-historischen Betrachtungsweise überschattet wurden, werden jetzt wahrgenommen und ziehen in ihren Bann.

Die Kuratorin der Ausstellung ist Tiina Tammetalu.

 

 

NUR MIT VORHERIGER ANMELDUNG 

 per E-Mail: embassy.berlin@mfa.ee oder Tel.: 030 25460602.


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